Zukunftsgespräch 27

Mit dem Prozess Vision 27 hat sich die NRWSPD ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Passende Antworten auf die großen Fragen unserer Zeit geben, um mit ihnen die Menschen zu überzeugen und Wahlen zu gewinnen.

Dafür werden wir unsere Zukunftsthemen und die vielen Ideen und Ergebnisse der Zukunftswerkstatt 27 im Dezember in einem Online-Format debattieren.

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Vision 27: Das digitale Zukunftsgespräch der NRWSPD

am 10. Dezember 2022, ab 11:00 Uhr

Livestream aus dem Johannes-Rau-Haus

auf nrwspd.de und YouTube

Das sind unsere Gäste:

Matthias Bongard empfängt als Moderator des Zukunftsgesprächs unter anderem diese Gäste:

  • Thomas Kutschaty, Vorsitzender der NRWSPD
  • Nadja Lüders, Generalsekretärin der NRWSPD
  • Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft
  • Stephanie Albrecht-Suliak, Abteilungsleiterin Politik und Internationales bei der IGBCE
  • Maurice Höfgen, Ökonom, Autor und YouTuber
  • Marion Warden, Geschäftsführerin der AWO-Düsseldorf
  • Özay Tarim, ver.di-Gewerkschaftssekretär
  • Susan Paeschke, stellv. Geschäftsführerin Arbeit und Leben NRW
  • Sagithjan Surendra, CEO und Gründer des Aelios-Fördernetzwerks
  • Lina Jaskowiak, OGS-Leitung Herne-Horsthausen

 

So kannst Du im Studio mit uns debattieren!

Wir wollen Eure Meinungen und Ideen debattieren und werden Euch deshalb während der Veranstaltung nach Euren Standpunkten und Positionen über ein Mentimeter befragen. Die Ergebnisse fließen live in das Format ein.

Schon jetzt könnt Ihr Eure Fragen an unsere Gäste richten und Eure Ideen zu den Zukunftsthemen mitteilen: Schreibt uns über ed.dpsnull@72noisiv. Unter den eingereichten Fragen und Ideen vergeben wir Plätze um Publikum des digitalen Zukunftsgesprächs und Ihr habt die Chance, mit unseren Studiogästen persönlich in den Austausch zu kommen.

 

Unsere Panels

Panel 1: Wie sieht progressive, sozialdemokratische Klima- und Umweltpolitik aus?

Sozialdemokratische Umweltpolitik hat immer bedeutet, das Leben der Menschen besser zu machen (“Der Himmel über der Ruhr muss wieder blau werden!”). Wir wollen Umwelt- und Klimaschutz daher als das gesellschaftliche Megathema begreifen, dass es in der Wahrnehmung der Wähler*innen schon ist. Gerade Menschen mit niedrigeren und mittleren Einkommen werden durch einschneidende Umwelt- und Klimaveränderungen an Lebensqualität verlieren, wenn die Sozialdemokratie sich ihrer Perspektive nicht annimmt. Doch wie sehen sozialdemokratische Lösungen in Umwelt- und Klimafragen aus, die auch Bereiche, wie Wirtschaft, Verkehr und Wohnen betreffen?

Wir diskutieren mit:

Stephanie Albrecht-Suliak (*1982) kommt aus Hamburg und ist mit ihrer Familie inzwischen in Berlin zuhause. Seit 2012 arbeitet die stellvertretende Vorsitzende des Kasseler Kreises – Forum für sozialdemokratische Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter für die Multibranchengewerkschaft IGBCE: unter anderem von 2017-2020 als Bezirksleiterin in Düsseldorf, anschließend von 2020-2022 als stellvertretende Leitung des Landesbezirks Nordost und seit Januar 2022 als Abteilungsleiterin Politik und Internationales.

Prof. Dr. Uli Paetzel (*1971) ist Kind des Ruhrgebiets und war von 2004-2016 Bürgermeister der Stadt Herten. Seit sechs Jahren ist der promovierte Sozialwissenschaftler als Vorstandsvorsitzender von Emschergenossenschaft und Lippeverbandes für eines der größten Strukturwandel- und Umweltprojekte der bundesdeutschen Geschichte verantwortlich: dem Umbau der einstigen „Köttelbecke“ Emscher zwischen Holzwickede und Dinslaken. Seit Januar 2019 ist er Präsident der Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)

 

Panel 2: Wie gelingt „Soziale Politik für Dich“?

Im Endeffekt wollen wir mit unserer Politik dafür sorgen, dass alle Menschen genug Geld in der Tasche haben und gesamtgesellschaftliche Aufgaben solidarisch finanziert werden. Die wirtschaftliche Lage, die Situation der Sozialsysteme, das Steuersystem und auch die Schuldenbremse entscheiden darüber, in welchem Umfang eine solidarische Verteilungspolitik möglich ist. Wie verlässlich sind wir also mit unserem Ziel, dass alle Menschen genug Geld in der Tasche haben? Was bedeutet das auf der einen Seite für verlässliche soziale Absicherung und auf der anderen Seite für wirksame Umverteilung von oben nach unten? An welchen Stellschrauben wollen wir drehen, um eine Politik des Respekts umzusetzen?

Wir diskutieren mit:

Maurice Höfgen (*1996) ist in Mönchengladbach geborgen und aufgewachsen. Nach seinem Studium in Neuss und Maastricht war er zunächst als Einkäufer und Unternehmensberater tätig. 2020 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter für Wirtschafts- und Finanzpolitik in den Bundestag. Auf seinem YouTube-Kanal, als Autor der Bücher „Mythos Geldknappheit“ und „Der neue Wirtschaftskrieg“ sowie als Kolumnist für die Berliner Zeitung stößt Höfgen regelmäßig Debatten über progressive Finanz- und Wirtschaftspolitik an.

Marion Warden (*1958) ist seit 1982 Mitglied der AWO. Nach vielen Jahren im Sozial- und Jugenddezernat der Landeshauptstadt Düsseldorf wechselte sie zunächst als Verwaltungsdirektorin und Fachbereichsleiterin Ordnung und Soziales zur Stadt Monheim am Rhein. Von 2009 bis 2012 war sie Mitglied des Rates der Landeshauptstadt Düsseldorf und von 2012 bis 2017 direkt gewähltes Mitglied des Landtags NRW. Seit ist sie 2018 Kreisgeschäftsführerin der AWO Düsseldorf.