Umwelt- und Naturschutz im Dialog gestalten

Wir wollen die Schöpfung für unsere Kinder und die nachfolgenden Generationen bewahren. Mit unserer modernen und zugleich praktikablen Politik erhalten wir die natürlichen Lebensgrundlagen für alle Menschen in NRW. Die Reinhaltung von Luft, Wasser, Boden und die Schonung der endlichen Ressourcen erfordern zunehmen integrierte Ansätze und das Denken in möglichst geschlossenen Kreisläufen. Das gilt für industrielle Produktion, Abfallbeseitigung, Landwirtschaft und den Natur- und Landschaftsschutz gleichermaßen.

Was wir bisher erreicht haben:

  • Mit den Novellen der landesrechtlichen Regelungen zum Gewässer- und Naturschutz haben wir verbindliche Maßstäbe für den Ausgleich der unterschiedlichen Interessen gesetzt. Unsere Biodiversitätsstrategie zum Erhalt der biologischen Vielfalt trägt dazu bei, langfristig das Überleben heimischen Arten zu sichern.
  • Die Wasserqualität unser Flüsse und Bäche steigt dank vielfältiger Investitionen in die Gewässerreinhaltung und die Renaturierung kontinuierlich. In NRW haben wir mit dem Emscherumbau beispielhaft bewiesen, wie aus einer Kloake wieder ein natürlicher Fluss wird.
  • Unser Landesnaturschutzgesetz sichert die biologische Vielfalt und beugt dem Artensterben von Pflanzen und Tieren vor.

Was wir noch vorhaben:

  • Wir stehen dafür, dass die Kommunen die Verantwortung für Wasser, unser Lebensmittel Nr. 1, behalten. Im Rahmen der Maßnahmen der EU-Wasserrahmenrichtlinie sorgen wir für einen guten ökologischen Zustand unserer Gewässer.
  • Mit uns gibt es in NRW kein Fracking.
  • Das Wertstoffgesetz muss so gestaltet werden, dass nicht nur die Beseitigung von Haushaltsabfällen sondern auch die Erfassung von Wertstoffen in der Hoheit der Kommunen liegt
  • Wir entwickeln eine „Roh- und Werkstoffstrategie NRW“, welche die Bedarfe der NRW-Wirtschaft erfasst und perspektivisch sichert. Zur Zirkulären Wertschöpfung entwickeln wir Modellprojekte zur Ressourceneffizienz heimischer Rohstoffe
  • Unsere vielfältigen Aktivitäten zum Natur- und Landschaftsschutz setzen wir fort. Dabei sollen die Belange des Naturschutzes auf der gesamten Fläche berücksichtigt werden. Beteiligung und Einbindung der Nutzer, besonders der Dialog mit der Landwirtschaft, tragen zur Akzeptanz bei. Wir erhalten bestehende Schutzgebiete in ihrer Funktion und werben für den regionalen Konsens beim Ausbau von Schutzgebieten. Der Vertragsnaturschutz ist hierzu ein wertvolles Instrument, in Zukunft auch im Wald.
  • Wir wollen die bäuerliche Landwirtschaft, die zum Erhalt und der Entwicklung lebenswerter ländlicher Räume beiträgt, stärken. Wir werden deshalb im Rahmen des EU-Programms Ländlicher Raum Strategien zur Einkommenssicherung für landwirtschaftliche Betriebe entwickeln. Wir fordern eine stärkere Umschichtung der EU-Agrar-Direktzahlungen, um Naturschutzmaßnahmen und die Verbindung von Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen mit der ökologischen Landwirtschaft auszubauen.
  • Verbraucherschutz bedeutet Transparenz in der Kennzeichnung und ein qualitativ hochwertiges regionales Lebensmittelangebot, das für alle Einkommen finanzierbar bleibt. Die Landwirtschaft in NRW soll gentechnikfrei sein.
  • Wir setzen uns für ein Tierschutzrecht ein, das alle Anforderungen einer artgerechten Tierhaltung erfüllt.

Das ist unser Plan für NRW.
Deshalb am 14. Mai: Beide Stimmen SPD