Respekt und Vielfalt

Gemeinsam in Vielfalt – das ist es, was Nordrhein-Westfalen so besonders macht.Wir machen uns stark dafür, dass jede und jeder hier einen Platz finden und Anteil haben kann am gesellschaftlichen Fortschritt. Mit gleichen Chancen für alle und mit Respekt vor der Person und ihrer Leistung.

Unser NRW ist Heimat für alle, die unsere Gesetze und Werte achten. Ganz egal, wie sie leben, wo sie herkommen und woran sie glauben.

Bei uns ist fast die ganze Welt zuhause. Hier leben Menschen aus mehr als 200 Nationen.

Wir setzen uns ein für gegenseitige Wertschätzung und gelebtes Miteinander. Wir treten ein für echte Gleichstellung und Gleichberechtigung.

Was wir bisher erreicht haben:

  • Wir haben uns auf Bundesebene erfolgreich mit dafür eingesetzt, dass die Frauenquote in Aufsichtsräten von Großunternehmen eingeführt wurde.
  • Wir haben im Landesgleichstellungsgesetz die Voraussetzungen für mehr weibliche Beschäftigte in Führungspositionen des öffentlichen Dienstes geschaffen. Damit sind wir dem Ziel der Geschlechtergerechtigkeit ein Stück näher gekommen.
  • Mit der Initiative „Mehr Migrantinnen und Migranten in den öffentlichen Dienst“ haben wir ein Zeichen gesetzt für die interkulturelle Ausrichtung von Politik und staatlichen Einrichtungen. Mit Erfolg: Der Anteil der Beschäftigten mit Migrationshintergrund ist bis 2015 auf 13,4 Prozent gestiegen; 2011 waren es noch 12,1 Prozent.
  • In NRW haben wir mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz bundesweit eine einzigartige und leistungsstarke Integrationsinfrastruktur geschaffen: In den NRW-Kreisen und kreisfreien Städten haben wir ein dichtes Netz von bisher 52 Kommunalen Integrationszentren aufgebaut. Die Mittel für die Versorgung und Integration von zugewanderten Menschen haben wir in 2016 auf 4,6 Mrd. Euro mehr als verdoppelt.
  • NRW ist Vorbild bei der Inklusion. Wir haben z.B. sichergestellt, dass Menschen mit Handicap in NRW auch weiterhin selbstbestimmt ihren Wohnort wählen können und nicht durch die Pflegeversicherung gezwungen sind, in ein Heim zu gehen.
  • Der „NRW-Aktionsplan für Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ trägt mit über 100 Maßnahmen zu einem Klima der Offenheit, Akzeptanz und des Respekts bei.
  • Mit der ersten „Woche des Respekts“ haben wir ein klares Zeichen für respektvolles Verhalten – insbesondere gegenüber Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften – gesetzt. Ein großer Erfolg dabei war unser Schulwettbewerb, bei dem mehr als 250 Beiträge eingereicht worden sind.
  • Wir haben im Bundesrat eine Gesetzesinitiative zur härteren Bestrafung bei Übergriffen gegen Polizisten, Rettungskräften und Hilfeleistenden gestartet. Darüber hinaus zahlt das Land seinen Beschäftigten, die im Dienst Opfer von Gewalt werden, künftig das Schmerzensgeld, wenn sie es nicht gegen ihre Angreifer durchsetzen können.

Was wir noch vorhaben:

  • Wir werden jedes Jahr eine „Woche des Respekts“ durchführen, um stetig für gegenseitige Achtung und Wertschätzung als Basis eines funktionierenden Zusammenlebens zu werben.
  • Wir werden uns für eine bessere Bezahlung von Berufen einsetzen, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Wir finden uns nicht damit ab, dass Frauen für gleiche Leistung oftmals noch 20 Prozent weniger Lohn erhalten.
  • Wir werden einen Entgeltgleichheit-Check in landeseigenen Betrieben anwenden, der auch als gutes Beispiel für die Privatwirtschaft dienen soll. Dabei gilt: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit!
  • Wir werden Gründerinnen stärker fördern und dazu eigene Förder- und Beratungsprogramme etablieren.
  • Wir werden uns dafür stark machen, dass insbesondere Frauen, die aus familiären Gründen ihre Arbeitszeit reduzieren, das Recht haben, aus einer Teilzeitbeschäftigung wieder in eine Vollzeitstelle zurückzukehren.
  • Wir werden mit Industrie, Handwerk und Unternehmen sowie Gewerkschaften einen Pakt für die interkulturelle Öffnung der Arbeitswelt schließen.
  • Wir werden unsere Maßnahmen für gelingende Integration vor Ort intensivieren. Dazu werden wir z.B. dafür sorgen, dass Menschen, die zu uns kommen und bei uns bleiben, schnell und unkompliziert an Integrationskursen teilnehmen können.
  • Wir machen uns im Bund für ein modernes Einwanderungsgesetz stark.
  • Wir werden den intensiven Dialog mit den christlichen Kirchen, den jüdischen Gemeinden und den unterschiedlichen islamischen Verbänden weiter fortsetzen – im Sinne von religiöser Toleranz auf Basis unserer demokratisch-freiheitlichen Grundordnung.
  • Wir werden uns nach wie vor für die doppelte Staatsbürgerschaft einsetzen und dafür eintreten, dass mehr Bürgerinnen und Bürger davon Gebrauch machen können.
  • Wir werden uns für ein kommunales Wahlrecht für langjährig bei uns lebende Bürgerinnen und Bürger mit ausländischem Pass stark machen.
  • Wir werden uns um eine Verbesserung des Zugangs zum Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung kümmern. Dazu werden wir öffentlich geförderte Beschäftigung ausbauen.
  • Wir werden unser Netz von Servicestellen gegen Diskriminierung weiter ausbauen.
  • Wir werden die Förderung der vielfältigen Initiativen von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender, trans- und intersexuellen Menschen (LSBTTI) fortführen.
  • Wir werden uns im Bund für die vollständige rechtliche Gleichstellung von Schwulen und Lesben einsetzen. Wir wollen gleiches Adoptionsrecht und die Ehe für alle.

Das ist unser Plan für NRW.
Deshalb am 14. Mai: Beide Stimmen SPD


Der NRW-Plan: Unser Wahlprogramm 2017-2022

Hier finden Sie unser vollständiges Wahlprogramm in verschiedenen Varianten.