Werner Figgen, Portrait

Werner Figgen

Tabellarischer Lebenslauf Werner Figgen

1921
geboren am 9. November in Neheim-Hüsten (Sauerland) als Sohn eines Schlossers; verheiratet, drei Kinder

1936 bis 1939
Im Anschluss an Volks- und Berufsschule Lehre als Dreher

1939 bis 1945
Als Soldat im II. Weltkrieg bei der Flak, u. a. Einsatz an der Ostfront

1945
Erlebt die Räumung des Konzentrationslagers Stutthof, sieht erfrorene Kinder in den Flüchtlingswaggons; diese Erlebnisse prägen ihn politisch

1946
Beitritt zur SPD, widmet sich fortan hauptberuflich der Parteiarbeit (als Jugendsekretär, Geschäftsführer im Unterbezirk Hamm sowie Vorsitzender des SPD-Bezirkes Westliches Westfalen)

1948 bis 1950
Mitglied des Kreistages von Arnsberg

1952 bis 1969
Ratsmitglied der Stadt Hamm (Westfalen) sowie dortiger SPD-Fraktionsvorsitzender

1956 bis 1964
Oberbürgermeister der Stadt Hamm (Westfalen) als damals jüngster OB Deutschlands

1961 bis 1966
Mitglied des Deutschen Bundestages

1966 bis 1975
Arbeits- und Sozialminister der Landes Nordrhein-Westfalen im Kabinett Kühn (seit 1970 mit der Bezeichnung Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales)

1970 bis 1980
Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen

1973 bis 1977
Als Nachfolger von Heinz Kühn Landesvorsitzender der nordrhein-westfälischen SPD

1975
Wiederwahl als Landeschef auf dem SPD-Landesparteitag in Mönchengladbach

1977
Johannes Rau tritt Figgens Nachfolge als Landesvorsitzender an

1980 ff.
Bringt politische Erfahrungen mehrfach als Schlichter in Arbeitskämpfen ein

1991
siebzigjährig gestorben in Hamm (Westfalen) am 12. April