Thomas Marquardt, SPD NRW

Thomas Marquardt

Bild: NRWSPD

Geboren wurde Thomas Marquardt am 29. Juli 1957 in Paderborn. Er ist verheiratet und hat vier Kinder.

Politischer Werdegang

Zu meiner Tätigkeit bei der Bundeswehr gehörte auch die Aus- und Weiterbildung. Dabei leitete ich Lehrgänge zum Thema Demokratie und gesellschaftliche Teilhabe. Früh ergaben sich Berührungspunkte zu politischen Themen. In die SPD trat ich 1993 ein. Sozialdemokratische Werte wie Solidarität, Gerechtigkeit und Freiheit prägen mein politisches Denken.

Mein parteipolitisches Engagement begann im Ortsverein Hamminkeln als Kassierer. Dann in Münster-Handorf war ich zunächst als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender tätig und dann acht Jahre lang Vorsitzender des Ortsvereins. Von 2004 bis 2009 führte ich als Fraktionsvorsitzender die SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung Münster-Ost.

2009 zog ich über die SPD in den Rat der Stadt Münster ein. Hier engagierte ich mich vor allem im Bereich Personal, Recht & Ordnung, sowie in der Sportpolitik. Nach meinem erfolgreichen Einzug als direkt gewählter Abgeordneter in den NRW-Landtag legte ich mein Ratsmandat nieder, bin aber weiterhin als sachkundiger Bürger in kommunalen Gremien in Münster tätig.

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Die Deutsche Bundeswehr ermöglichte mir nach meinem Abitur ein Pädagogikstudium an der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg. Nach meinen erfolgreichen Diplomabschluss verpflichtete ich mich langfristig und wurde Berufsoffizier.

Während meiner Karriere bei der Bundeswehr durchlief ich viele verschiedene Stationen. Meine Tätigkeit umfasste auch mehrere Auslandseinsätze. Diese führten mich unter anderem nach Mazedonien und in den Kosovo. Weitere Stationen waren die USA, Kanada und natürlich auch Berlin, wo ich mehrere Staatsbesuche protokollarisch begleitete. Berufsbedingt habe ich sehr viele Umzüge erlebt.

Nach Münster zog es mich 1994. Als Stabsoffizier war ich beim I. Deutsch-Niederländischen Korps beschäftigt. Bis zu meiner Wahl in den Landtag war ich zuletzt als Standort- und Kasernenkommandant der Lützowkaserne in Münster-Handorf tätig. Für die Zeit meiner Tätigkeit als Abgeordneter bin ich ohne Geld- und Sachbezüge beurlaubt.

Freizeitaktivitäten

Als Ausgleich zu meiner zeitintensiven Tätigkeit als Landtagsabgeordneter, verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie und treibe regelmäßig Sport.

40 Jahre lang, von der E-Jugend bis zur Altherrenmannschaft, habe ich aktiv Fußball gespielt. Noch heute jogge ich mehrmals in der Woche und gehe häufig schwimmen. Auch regelmäßige Fahrradtouren mit Familie und Freunden durch das Münsterland sorgen für die notwendige Bodenhaftung.

An schönen Tagen nutzen meine Frau und ich unseren schönen Garten. Entspannung finde ich dabei vor allem bei der gemeinschaftlichen Gartenarbeit. Meine Kinder und Enkelkinder schauen dann häufig vorbei.

 

Aufgewachsen bin ich im Ruhrgebiet, in Bergkamen-Weddinghofen, in unmittelbarer Nachbarschaft zur Zeche Grimmberg II. Das industrielle Umfeld meiner Kindheit hat mich sehr geprägt. Der Sandkasten war immer voller Ruß und meine Mutter musste die Wäsche auf der Wäscheleine immer erst vom Ruß befreien. Einen Kindergarten gab es leider auch nicht. Trotz der schwierigen Bedingungen ermöglichten mir meine Eltern den Besuch des Gymnasiums, an welchem ich 1976 das Abitur ablegte. Ich wäre nach meinem Abitur sehr gerne Lehrer geworden, doch das hätte ich nicht finanzieren können. Neue Möglichkeiten gab mir dann die Bundeswehr, in die ich nach meinem Abitur eintrat. An der Helmut-Schmidt-Universität in Hamburg habe ich Pädagogik studiert. Ich schloss das Studium dann als Diplompädagoge mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung ab.

Nach zahlreichen berufsbedingten Umzügen wohne ich zusammen mit meiner Frau Susanne seit 1994 in Münster-Handorf. Unsere vier erwachsenen Kinder leben alle zusammen mit ihren Partnern in der Nachbarschaft. Während des Landtagswahlkampfs im Mai 2012 wurde ich zum ersten Mal Großvater. Meine Familie bildet den Ausgangspunkt meiner politischen Tätigkeit. In den wenigen freien Stunden und Tagen verbringe ich viel Zeit mit meiner Familie, die meine politischen Tätigkeiten tatkräftig unterstützt und mir den nötigen Rückhalt gibt.