Rainer Thiel wurde am 20. September 1951 in Heiligenstadt im Eichsfeld geboren. Er hat drei Kinder.

Politischer Werdegang

1970 wurde Rainer Thiel Mitglied der SPD, 1989 dann Geschäftsführer der SPD im Kreis Neuss. Seit 1992 lebt er in Grevenbroich. In den Kreistag wurde er im Jahr 1995 gewählt. Er wurde umweltpolitischer Sprecher der SPD im Kreistag und ehrenamtlicher Geschäftsführer der SPD-Kreistagsfraktion. In dieser Funktion begleitete er 1996/1997 das wichtige Projekt der Kreis-SPD „Den Energiestandort sichern und ausbauen“, in dem es darum ging, aus der Energiekompetenz und dem Potenzial unserer Region neue Zukunftsoptionen zu erarbeiten. Vieles davon ist heute in der Kreispolitik angekommen.

Seit Januar 2005 ist Rainer Thiel stellvertretender Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, 2009 wurde er zum Vorsitzenden gewählt. Struktur- und Energiepolitik sind wichtige Schwerpunkte geblieben, die Wirtschaftsförderung kam hinzu. Rainer Thiel arbeitet im Kreistag in den verschiedenen Ausschüssen, im Polizeibeirat, im Beirat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft sowie im Verwaltungsrat der Sparkasse Neuss. Er vertritt den Kreis im Braunkohleausschuss beim Regierungspräsidenten Köln und als sachkundiger Bürger im Strukturausschuss des Regionalrates im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Die Vision

Seit vielen Jahren streitet Rainer Thiel für soziale und wirtschaftlich erfolgreiche Politik im Kreis: Es lohnt sich, für eine gute Kreispolitik zu kämpfen. Einen starken Kreis gibt es nur mit starken Städten und Gemeinden und in einer starken Region.

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Nach der mittleren Reife ging er in die Lehre als Starkstromelektriker bei der „Siemens Glashütte“ in Wirges. 1967 wurde Rainer Thiel Mitglied der „Industriegewerkschaft Chemie Papier Keramik“. In die Leitung des Lehrlings- und Jungarbeiterzentrums setzte er sich mit anderen Gewerkschaftskollegen aktiv für bessere Ausbildungsbedingungen ein.

Die Lehrjahre

Eine sozial gerechte Bildungspolitik war und blieb auch in seiner Parteiarbeit immer ein wichtiger Schwerpunkt. Den für NRW typischen Strukturwandel erlebte er hautnah im „Edelstahlwerk Böhler“ in Meerbusch, in das er zwischenzeitlich gewechselt war. Als freigestellter Betriebsrat musste er sich mit allen Fragen des auszuhandelnden Sozialplans auseinandersetzen.

Von 1980 bis 1981 besuchte Rainer Thiel als Stipendiat der IG-Metall die „Akademie der Arbeit“ in Frankfurt mit den Schwerpunkten Arbeits- und Sozialrecht, Staatsrecht, Betriebs- und Volkswirtschaft. Er arbeitete in der Erwachsenenbildung für „Arbeit und Leben NRW“ in den Bereichen Technologie- und Umweltthemen, wechselte dann zum DGB-Landesbezirk NRW.