Rainer Schmeltzer, SPD NRW

Rainer Schmeltzer, MdL

Wahlkreisbüro

Stadttorstr. 5

44532 Lünen
Landtagsbüro

Platz des Landtags 1

40221 Düsseldorf
Bild: NRWSPD

Rainer Schmeltzer wurde am 7. Januar 1961 in Lünen geboren. Er ist verheiratet und hat ein Kind.

Wahlkreis 116 (Unna II)

 

Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes NRW

Politischer Werdegang

Politik hat mich schon in der Schule interessiert. Durch mein Engagement als Klassensprecher und dann als Schülersprecher fühlte ich mich angesprochen, mich für andere stark zu machen. Mein persönlicher Einsatz, etwas zu bewegen, prägte mich politisch enorm, sodass ich mit 16 Jahren in die SPD eintrat. Meine Parteizugehörigkeit wurde aber auch durch den Bundestagswahlkampf von 1976 geprägt. In Essen hatte ich meinen ersten und einzigen persönlichen Kontakt mit Willy Brandt – für mich ein überwältigendes Ereignis, denn er war damals schon für mich einer der „Größten“.

Vom ersten Tag an war ich im Ortsverein aktiv tätig: Hauskassierungen, Plakate kleben, Zeitungen austeilen und Vorstandsarbeit in verschiedensten Funktionen. Viele Jahre habe ich engagiert bei den Jusos mitgemacht. Als sachkundiger Bürger der Stadt Lünen habe ich meine kommunal-politischen Erfahrungen sammeln können. Im Planungsausschuss konnte ich erstmals direkt mitentscheiden.

Am 14. Mai 2000 kandidierte ich für die SPD erstmals im Wahlkreis Lünen und Selm und konnte diesen Wahlkreis direkt gewinnen. Am 22. Mai 2005 kandidierte ich für den Landtag NRW in dem neuen Wahlkreis Lünen-Selm-Werne, den ich auch diesmal mit Ihrer Stimme direkt holen konnte. Auch am 09. Mai 2010 habe ich dank Ihrer Unterstützung erneut den direkten Einzug in den Landtag geschafft.

Von Mai 2001 bis Juni 2005 war ich Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Lünen. Seit 1999 bin ich stellvertretender Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Unna und fühle mich dort als Bindeglied zwischen Land und Kreis. Von 1997 bis 2002 war ich AfA-Vorsitzender im Unterbezirk Unna und von 2002 bis 2006 AfA-Landesvorsitzender in der NRW SPD.

Seit Juni 2005 bin ich stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Landtagsfraktion NRW. Von 2005 bis 2010 als arbeitsmarktpolitischer Sprecher, von 2010 bis 2012 für den Bereich Infrastrukturpolitik und seit 2012 für die Bereiche Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand, Handwerk, Landesplanung und Raumordnung sowie Europa und Eine Welt.

Seit 01. Oktober 2015 Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Nach der Mittleren Reife an der Städt. Realschule Lünen-Brambauer machte ich von 1977 bis 1980 bei der Lünener Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft eine Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Während meiner anschließenden Tätigkeit bei der DOGEWO in Dortmund habe ich mich zum Wohnungsfachwirt weitergebildet.

Neben meiner wohnungswirtschaftlichen Tätigkeit galt der Schwerpunkt meiner Arbeit schon immer den Arbeitnehmerinteressen. So war ich ehrenamtlich in der Gewerkschaft ÖTV aktiv, die mich im Jahre 1992 für ein Aufbauprojekt in den „Fünf-Neuen-Ländern“ gewinnen konnte. Dieses halbe Jahr prägte meinen weiteren beruflichen Werdegang. Als Gewerkschaftssekretär der ÖTV übte ich dann erstmals eine hauptamtliche Tätigkeit bei der ÖTV aus: zunächst für drei Jahre im Büro des Hauptvorstandes in Berlin – die Zeit der „Aufbauarbeit“ – anschließend in der ÖTV-Kreisverwaltung in Unna.

Freizeitaktivitäten

Für Hobbies bleibt insgesamt nur wenig Zeit. Die Freizeit gehört meiner Familie. Allerdings haben meine Frau und ich ein gemeinsames Hobby – unseren Garten. So gehören zu einem weiteren Hobby die Spaziergänge mit den Hunden.

Der Vorsitz beim BV Brambauer-Lünen e.V. war für mich lange Zeit Hobby und Verpflichtung zugleich, um im Ehrenamt aktiv zu sein und entsprechend auch mitreden zu können. Mit meiner Ernennung zum Minister für Arbeit, Integration und Soziales musste ich dieses Amt leider aufgeben. Dennoch bleibe ich dem „kleinen“ BVB verbunden und versuche, mir so oft wie möglich ein Spiel anzusehen.

Einfach nur relaxen besitzt oberste Priorität, wenn es um die Freizeiteinteilung geht.