Gerda Kieninger

Gerda Kieninger wurde am 21. Februar 1951 in Castrop-Rauxel geboren. Sie hat zwei Kinder.

Politischer Werdegang

Mitglied der SPD bin ich seit dem 01.04.1980.

In meinem Ortsverein Eving III habe ich mich dann sofort engagiert als stellvertretende Vorsitzende. In den darauf folgenden Jahren habe ich viele Positionen innerhalb meiner Partei verantwortlich bekleidet z. B. als stellvertretende Stadtbezirksvorsitzende, später dann als 1. Vorsitzende des Stadtbezirks. Seit vielen Jahren bin ich 1. Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im SPD Stadtbezirk Eving.

Dem SPD Unterbezirksvorstand Dortmund, dem früheren Bezirksvorstand Westliches Westfalen und dem SPD-Landesvorstand gehörte ich ebenfalls viele Jahre an. Heute bin ich beratendes Mitglied im SPD-Unterbezirk Dortmund sowie im SPD Landesvorstand.

Von 1989 bis 1995 war ich Mitglied in der Bezirksvertretung Eving.

Ab 1995, wie zuvor geschildert, Abgeordnete des Landtags NRW.

Dort bin ich Sprecherin im Ausschuss für „Frauenpolitik“, zudem bin ich ordentliches Mitglied im Ausschuss für „Arbeit, Gesundheit und Soziales“.

Im Ausschuss „Bauen und Verkehr“ und im Petitionsausschuss bin ich stellvertretendes Mitglied.

Zur Vorsitzenden des Frauenausschusses des Landtags NRW bin ich 1999 gewählt worden, was mich sehr gefreut hat, da ich in jedem politischen Amt, in welches ich mich einbringen konnte für die Frauenpolitik und die Gleichberechtigung von Frauen gestritten habe und werde.

2003 habe ich dann den Vorsitz des Frauenausschusses niedergelegt, da mich meine Partei als frauenpolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion im Landtag NRW gewählt hat. Diese Aufgabe erfüllt mich sehr, da ich die Frauenpolitik meiner Partei im Lande NRW ganz entscheidend mit prägen kann.

Ausbildung und beruflicher Werdegang

Nach dem Besuch der Volksschule, folgten drei Jahre Ausbildung zur Einzelhandelskauffrau. Weitere zwei Jahre war ich in meinem erlernten Beruf tätig.

In der Zwischenzeit hatte ich geheiratet. Durch die Geburt meiner beiden Kinder habe ich durch Erziehungsurlaub beruflich ausgesetzt. Sowohl nach dem Erziehungsurlaub meines ersten, wie auch meines zweiten Kindes bin ich immer wieder zurück in das Berufsleben gegangen. Dies war mir sehr wichtig. Deshalb war ich auch bis 1995 als Bürokraft tätig und bin seit dem 01. Juni 1995 als Abgeordnete in den nordrhein-westfälischen Landtag gewählt worden.

Ehrenämter und Mitgliedschaften

Da ich seit 30 Jahren politisch aktiv bin, habe ich immer einen engen Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern gepflegt. Die Zusammenarbeit mit sozial engagierten Verbänden und Vereinen und gewerkschaftlichen Gruppen haben mir immer viel Freude gemacht. Daher bin ich durch eine Vielzahl von Mitgliedschaften in Vereinen u. a. Naturfreunde, Falken, AWO, Knappenverein, Spielplatzverein „Gegen das Vergessen“, Förderverein zur Jugendarbeit in Dortmund – Brechten, Astrid-Lindgren-Kindergarten, Mütterzentrum, Antigraffiti, Fredenbaumpark, mit meinem Wahlkreis 131 eng mit den Bürgerinnen und Bürgern verbunden.

Seit dem 24.04.2004 bin ich AWO Vorsitzende für den Unterbezirk Dortmund, dort engagiere ich mich auch stark für alle AWO Mitglieder und den AWO Begegnungsstätten. Vorsitzende des AsF-Landesvorstands NRW bin ich seit 2006.

Freizeitaktivitäten

Zwischendurch, wenn ich einmal Zeit habe, genieße ich nach erledigter Gartenarbeit meinen Garten. Gerne lese ich dabei zur Entspannung einen Krimi von Henning Mankel.