Vorbeugende Politik ist und bleibt Kernanliegen der Landesregierung

Wir verfolgen in NRW eine Politik der Vorbeugung. Unter dem Leitmotiv „Kein Kind zurücklassen“ sorgen wir dafür, dass Kinder in NRW gut aufwachsen können. Nicht das Einkommen der Eltern oder die Herkunft sollen über die Zukunft eines Kindes entscheiden, sondern die eigenen Fähigkeiten und Talente.

Was wir erreicht haben:

  • Im gemeinsamen Modellvorhaben „Kein Kind zurücklassen! Kommunen in NRW beugen vor“ haben wir in NRW seit 2012 mit 18 Modellkommunen den Aufbau von sogenannten „Präventionsketten“ entwickelt.
  • Die Auswertungen in den 18 beteiligten Städten und Kreisen belegen: Vorbeugung funktioniert, wirkt und lohnt sich.
  • Die Modellkommunen haben vor Ort viel erreicht. Die Umsetzung der Ziele und Maßnahmen ist in den Kommunen zu über 80 Prozent ganz oder teilweise gelungen.
  • Die Präventionsketten sollen vertraute und niedrigschwellige Angebote zur Unterstützung von Kindern und Familien schaffen – und dies möglichst lückenlos von der Schwangerschaft bis zum Eintritt in das Berufsleben.
  • Der Erfolg unseres Modellvorhabens hat sich auch über die Landesgrenzen hinaus herumgesprochen: die österreichischen Bundesländer Vorarlberg und Steiermark haben sich an unserem Modellvorhaben bereits ein Beispiel genommen und Ende letzten Jahres hat eine Delegation aus NRW bei einer hochrangigen Konferenz der WHO über „Kein Kind zurücklassen“ berichtet.
  • Das zeigt: auch andere wollen raus aus dem Reparaturmodus, rein in den Vorsorgemodus.

Was wir noch vorhaben:

  • Wir werden die vorbeugende Politik in Nordrhein-Westfalen fortsetzen – weil sie gut für die Kinder, die Familien und die Zukunft unseres Landes ist.
  • Wir verlassen die Modellphase von „Kein Kind zurücklassen“ und erreichen mit dem bereits gestarteten Ausbauschritt 80 Prozent der kreisfreien Städte und rund 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen in NRW.
  • Jede Kommune ist anders und hat besondere Anforderungen. Deshalb muss jeweils ein eigener, passgenauer Präventionsansatz entwickelt werden. Hierbei werden die Kommunen vom Land individuell begleitet und beraten, denn: Lösungen von der Stange gibt es nicht.
  • In zwei Jahren ist ein zweiter Erweiterungsschritt geplant – bis zum Abschluss der ersten Ausbauphase erhalten alle Kommunen in NRW ein Angebot zur Teilnahme.