Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Kontaktverbot:

Ansprechpartner

Ansprechpartner

 

Unternehmen

Firmen und Betriebe sollen, wenn möglich, weiter Homeoffice anbieten. Für alle anderen Unternehmen gilt: Sie sollen nicht erforderliche Kontakte in der Belegschaft und mit Kunden vermeiden, die Hygienemaßnahmen umsetzen und die Infektionsrisiken minimieren.

Handwerker
Ich brauche einen Handwerker, darf er in meine Wohnung kommen?
Ja: Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen. Das heißt auch hier gilt: Mindestabstand wahren, Hygiene Maßnahmen einhalten.

Helfen
Ich würde gerne helfen: Wer Zeit hat und helfen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. In vielen Supermärkten werden händeringend Mitarbeiter gesucht, aber auch die Unikliniken haben vielerorts Internetseiten geschaltet, auf denen man sich freiwillig melden kann, wenn man helfen möchte. Für diejenigen, die gerne die Bauern vor Ort bei der Ernte unterstützen möchten, gibt es mittlerweile eine Internetseite, auf der sich Bauern und Helfer vor Ort vernetzen können.

Hilfe-/Krisentelefonnummern bei psychologischen Problemen und partnerschaftlichen Notlagen
Wenn Menschen 24 Stunden beieinander sind, erhöht sich das Risiko für Streit und Auseinandersetzungen. Oft sind Frauen von häuslicher Gewalt betroffen. Hier findet ihr Hilfsangebote. Auch Menschen mit Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen haben es momentan besonders schwer. Denn sie nehmen Ängste intensiver wahr als Gesunde. Das ist sehr belastend. Hier findet Ihr Hilfe und Beratungsangebote bei Depression während der Corona-Krise. Weitere Hilfsangebote und einen guten Überblick an telefonischen Beratungsmöglichkeiten findet Ihr hier.

Kontakte

Treffen von Angehörigen von zwei Haushalten im öffentlichen Raum sind möglich. Allerdings gilt weiterhin die Bitte und der Appell, soziale Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren oder sogar zu vermeiden, um die Weitergabe des Virus zu unterbrechen. Gruppentreffen sind öffentlich untersagt.

Paket und Post
Die Post hat weiterhin geöffnet. Bitte haltet Euch in der Schlange an die Mindestabstandsregeln. Ein Paket könnt Ihr problemlos entgegennehmen, meist wird eine kontaktlose Übergabe angeboten. Wascht Euch, wenn Ihr alles ausgepackt habt, gründlich die Hände.

Religion

Gottesdienste dürfen unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln stattfinden.

Schutzmasken

In Bussen und Bahnen sowie beim Einkaufen ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen dürfen, sind von der Maskenpflicht befreit. Auch Kinder im Vorschulalter sind von der Maskenpflicht befreit.

Pflegeeinrichtungen

Der Besuch in Pflegeheimen ist seit dem 10. Mai unter enstprechenden Hygieneauflagen wieder erlaubt.

Spielverabredungen
Dürfen meine Kinder mit Kindern aus anderen Familien zusammen spielen? Auch hier gilt, das Treffen von Angehörigen von zwei Haushalten im öffentlichen Raum möglich sind.

 

Medizinische Fragen:

Ansteckung durch Schwebeteilchen in der Luft
Gerade weisen Forscher darauf hin, dass der Virus in der Luft überleben kann. Das führt zu der Frage: Ist es dann ansteckend für mich, wenn jemand anderes nicht in meiner unmittelbaren Nähe gehustet hat und ich an dieser Stelle vorbei gehe? Die Antwort: Nein, sehr wahrscheinlich nicht. Ob man sich mit einem Virus ansteckt, hängt auch von der Konzentration der Viren ab. Wenn jemand hustet, sind das relativ große Tröpfchen, die schnell auf den Boden fallen. Die in der Luft verbleibenden Schwebeteilchen enthalten nur eine sehr geringe Konzentration des Virus. Mit einer Ansteckung ist deshalb nach aktuellem Wissen nicht zu rechnen.

Medikamente
Gibt es Medikamente gegen Corona? Nein, es gibt aktuell kein Medikament gegen die Infektion, aber es werden derzeit eine Reihe vorhandener Medikamente auf ihre Eignung gegen Covid-19 geprüft. Das sind:

  • Antivirale Medikamente, die ursprünglich gegen HIV, Ebola, Hepatitis C, Grippe, SARS oder MERS (zwei von anderen Coronaviren hervorgerufene Krankheiten) entwickelt wurden. Sie sollen verhindern, dass sich die Viren vermehren und in die Lunge eindringen. Außerdem wird gerade untersucht, ob ein altes Malaria Medikament helfen könnte. Es scheint gegen die Viren zu wirken.
  • ImmunmoDulatoren, die gegen bestimmte entzündliche Krankheiten (wie Darmerkrankungen) helfen. Dadurch sollen die Abwehrreaktionen des Körpers gemindert werden, damit sie nicht mehr Schaden anrichten als die Viren selbst.
  • Medikamente für Lungenkranke. Sie sollen verhindern, dass die Lunge der Patienten das Blut nicht mehr mit genug Sauerstoff versorgen kann.

Weitere Informationen findet Ihr hier. 

Meldepflicht bei positivem Test
Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus stellt, muss dies unverzüglich (binnen 24 Stunden) dem Gesundheitsamt gemäß Coronavirus-Meldepflichtverordnung melden. Auch das Labor, das das Coronavirus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden. Ihr wiederum müsst Eure Kontakte der letzten beiden Wochen melden, falls Ihr positiv getestet seid.

Paracetamol oder Ibuprofen?
Die WHO hat Ihre Warnung zu Ibuprofen zurückgezogen: Nachdem die Studien geprüft worden sind kam die WHO zu der Überzeugung, dass es sich um eine Falschmeldung gehandelt hat. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Ibuprofen negative Auswirkungen auf den Verlauf der Krankheit hat.

Praktische Fragen zur Übertragung

Zur Zeit gibt es viel Verunsicherung in praktischen Fragen. Haftet der Virus auf Oberflächen. Ist das Tragen einer Maske sinnvoll? Solche und andere Fragen werden auf der Seite des Infektionsschutzes seriös beantwortet.

Links zum Weiterlesen:

Fragen und Antworten zum ‚Corona-Hilfsprogramm‘ der Bundesregierung: Corona-Hilfsprogramm 

Bundessteuerberaterkammer: FAQ zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise

Für wirtschaftsrelevante Fragen zum Coronavirus hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet, die unter 030-18615 1515 zu erreichen ist.

FAQ des Auswärtigen Amts: Zur weltweiten Reisewarnung und zur Rückholaktion für deutsche Reisende im Ausland