Häufig gestellte Fragen

Häufig gestellte Fragen

Häufige Fragen zum Kontaktverbot:

Ansprechpartner

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Besuche

Sind Besuche von mehreren Freunden erlaubt? Nein, leider nicht.

Bußgelder gibt es für:

  • Zusammenkünfte von mehr als zwei Personen: 200 Euro
  • Picknicken und Grillen in der Öffentlichkeit:  250 Euro
  • Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen: Geldstrafe oder Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren
  • Unerlaubte Besuche in Krankenhäusern und Pflegeheimen: 200 Euro
  • Betrieb von Bars, Clubs, Discotheken: 5000 Euro
  • Betrieb von Restaurants, Cafés, Kneipen: 4000 Euro
  • Nichteinhaltung der Hygienevorschriften: 1000 Euro

Hier findet ihr den kompletten Bußgeldkatalog.

Getrenntlebende Eltern und Ihre Kinder
Minderjährige zu begleiten und das Sorgerecht wahrzunehmen, ist erlaubt. Kinder können deswegen dem jeweils anderen Elternteil übergeben werden.

Grillen
Darf ich im Garten grillen? Der eigene Garten darf gemeinsam mit den eigenen Familienangehörigen aus dem eigenen Hausstand genutzt werden, auch zum Grillen. Grillpartys oder ein „nettes Beisammensein“ mit weiteren Personen im Garten u. ä. dürfen keinesfalls stattfinden. Nachbarn oder Freunde dürfen nicht eingeladen werden. Und bei der Unterhaltung z. B. über den Gartenzaun gilt: Der Abstand zu anderen Menschen soll 1,5 m betragen.

Gruppentreffen

Gruppentreffen sind privat und öffentlich untersagt.

Handwerker
Ich brauche einen Handwerker, darf er in meine Wohnung kommen?
Ja: Handwerker und Dienstleister können ihrer Tätigkeit mit Vorkehrungen zum Schutz vor Infektionen weiterhin nachgehen. Das heißt auch hier gilt: Mindestabstand wahren, Hygiene Maßnahmen einhalten.

Helfen
Ich würde gerne helfen: Wer Zeit hat und helfen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten. In vielen Supermärkten werden händeringend Mitarbeiter gesucht, aber auch die Unikliniken haben vielerorts Internetseiten geschaltet, auf denen man sich freiwillig melden kann, wenn man helfen möchte. Für diejenigen, die gerne die Bauern vor Ort bei der Ernte unterstützen möchten, gibt es mittlerweile eine Internetseite, auf der sich Bauern und Helfer vor Ort vernetzen können.

Hilfe-/Krisentelefonnummern bei psychologischen Problemen und partnerschaftlichen Notlagen
Wenn Menschen 24 Stunden beieinander sind, erhöht sich das Risiko für Streit und Auseinandersetzungen. Oft sind Frauen von häuslicher Gewalt betroffen. Hier findet ihr Hilfsangebote. Auch Menschen mit Depressionen oder anderen psychischen Erkrankungen haben es momentan besonders schwer. Denn sie nehmen Ängste intensiver wahr als Gesunde. Das ist sehr belastend. Hier findet Ihr Hilfe und Beratungsangebote bei Depression während der Corona-Krise. Weitere Hilfsangebote und einen guten Überblick an telefonischen Beratungsmöglichkeiten findet Ihr hier.

Kontakte

Kontakte mit mehr als einer Person, die nicht im Haushalt lebt, sind in der Öffentlichkeit verboten. Allerdings gilt weiterhin die Bitte und der Appell, soziale Kontakte auf das Nötigste zu reduzieren oder sogar zu vermeiden, um die Weitergabe des Virus zu unterbrechen

Partner, die nicht verheiratet sind
Darf ich zu meinem Lebenspartner, wir sind nicht verheiratet?
Ja, dies ist durch die Regeln gedeckt, man darf zu seinem Lebenspartner. Besuche, und damit auch das gemeinsame Spazierengehen, sind erlaubt. Mit „Lebenspartner“ ist nicht die Rechtsform gemeint, sondern die Beziehung, unabhängig von der Rechtsform.

Paket und Post
Die Post hat weiterhin geöffnet. Bitte haltet Euch in der Schlange an die Mindestabstandsregeln. Ein Paket könnt Ihr problemlos entgegennehmen, meist wird eine kontaktlose Übergabe angeboten. Wascht Euch, wenn Ihr alles ausgepackt habt, gründlich die Hände.

Spielverabredungen
Dürfen meine Kinder mit Kindern aus anderen Familien zusammen spielen? Auch wenn die Kinder wegen des Schulausfalls nun die meiste Zeit daheim verbringen: Kontakte zu Menschen außerhalb des eignen Hausstands sollen auf ein Minimum reduziert werden sollen. Dies gilt für alle Altersstufen.

Umzug
Darf ich einen Umzug durchführen? Mein Mietvertrag wechselt am 1. April. Jeder ist angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes auf ein absolutes Minimum zu reduzieren. Der Abschluss eines Mietvertrages und eine Wohnungsübergabe sind nicht explizit verboten. Wichtig ist zu überlegen, ob der Termin jetzt stattfinden muss oder auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden kann. Wenn nicht, ist bei einem Zusammentreffen z. B. zwischen Mieter und Vermieter bei der Wohnungsübergabe auf den Mindestabstand von 1,5 m zu achten. Die bekannten Hygieneregeln (keine Hände schütteln, Hände waschen) sollten unbedingt eingehalten werden. Ein Umzugsunternehmen darf den Umzug Durchführen, denn berufliche Tätigkeiten sind erlaubt. Keinesfalls sollten „Freunde und Familie“ beim Umzug mit anpacken, sofern sie nicht Angehörige des eigenen Hausstandes sind.

Wohngemeinschaften
Wer in einer häuslichen Gemeinschaft miteinander wohnt, kann dies selbstverständlich auch weiterhin tun. Gegenseitige Rücksichtnahme je nach Größe der WG ist besonders gefragt: Hygiene und Vorsorge gegen Ansteckung haben in diesen Tagen oberste Priorität. Vermeiden Sie jedoch soziale und physische Kontakte zu anderen Personen außerhalb der Wohngemeinschaft, um das Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Medizinische Fragen:

Ansteckung durch Schwebeteilchen in der Luft
Gerade weisen Forscher darauf hin, dass der Virus in der Luft überleben kann. Das führt zu der Frage: Ist es dann ansteckend für mich, wenn jemand anderes nicht in meiner unmittelbaren Nähe gehustet hat und ich an dieser Stelle vorbei gehe? Die Antwort: Nein, sehr wahrscheinlich nicht. Ob man sich mit einem Virus ansteckt, hängt auch von der Konzentration der Viren ab. Wenn jemand hustet, sind das relativ große Tröpfchen, die schnell auf den Boden fallen. Die in der Luft verbleibenden Schwebeteilchen enthalten nur eine sehr geringe Konzentration des Virus. Mit einer Ansteckung ist deshalb nach aktuellem Wissen nicht zu rechnen.

Medikamente
Gibt es Medikamente gegen Corona? Nein, es gibt aktuell kein Medikament gegen die Infektion, aber es werden derzeit eine Reihe vorhandener Medikamente auf ihre Eignung gegen Covid-19 geprüft. Das sind:

  • Antivirale Medikamente, die ursprünglich gegen HIV, Ebola, Hepatitis C, Grippe, SARS oder MERS (zwei von anderen Coronaviren hervorgerufene Krankheiten) entwickelt wurden. Sie sollen verhindern, dass sich die Viren vermehren und in die Lunge eindringen. Außerdem wird gerade untersucht, ob ein altes Malaria Medikament helfen könnte. Es scheint gegen die Viren zu wirken.
  • ImmunmoDulatoren, die gegen bestimmte entzündliche Krankheiten (wie Darmerkrankungen) helfen. Dadurch sollen die Abwehrreaktionen des Körpers gemindert werden, damit sie nicht mehr Schaden anrichten als die Viren selbst.
  • Medikamente für Lungenkranke. Sie sollen verhindern, dass die Lunge der Patienten das Blut nicht mehr mit genug Sauerstoff versorgen kann.

Weitere Informationen findet Ihr hier. 

Meldepflicht bei positivem Test
Die Ärztin oder der Arzt, der bei einem Patienten den Verdacht auf eine Erkrankung mit dem neuartigen Coronavirus stellt, muss dies unverzüglich (binnen 24 Stunden) dem Gesundheitsamt gemäß Coronavirus-Meldepflichtverordnung melden. Auch das Labor, das das Coronavirus bei einem Menschen nachweist, muss dies dem Gesundheitsamt melden. Ihr wiederum müsst Eure Kontakte der letzten beiden Wochen melden, falls Ihr positiv getestet seid.

Paracetamol oder Ibuprofen?
Die WHO hat Ihre Warnung zu Ibuprofen zurückgezogen: Nachdem die Studien geprüft worden sind kam die WHO zu der Überzeugung, dass es sich um eine Falschmeldung gehandelt hat. Es gibt keine Hinweise darauf, dass Ibuprofen negative Auswirkungen auf den Verlauf der Krankheit hat.

Praktische Fragen zur Übertragung

Zur Zeit gibt es viel Verunsicherung in praktischen Fragen. Haftet der Virus auf Oberflächen. Ist das Tragen einer Maske sinnvoll? Solche und andere Fragen werden auf der Seite des Infektionsschutzes seriös beantwortet.

Was ist noch geöffnet, was ist geschlossen? 

Welche Geschäfte sind offen

 

Links zum Weiterlesen:

Fragen und Antworten zum ‚Corona-Hilfsprogramm‘ der Bundesregierung: Corona-Hilfsprogramm 

Bundessteuerberaterkammer: FAQ zu den wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise

Für wirtschaftsrelevante Fragen zum Coronavirus hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Hotline eingerichtet, die unter 030-18615 1515 zu erreichen ist.

FAQ des Auswärtigen Amts: Zur weltweiten Reisewarnung und zur Rückholaktion für deutsche Reisende im Ausland