Gelingende Integration

Investitionen in Integration sind Investitionen in die Zukunft aller Menschen in NRW. Mehr als 200.000 Flüchtlinge sind in den vergangenen zwei Jahren in NRW aufgenommen worden. Diese Menschen zu integrieren, ihnen nicht nur ein Dach über dem Kopf zu geben, sondern Sprachvermittlung, Bildung und Arbeit anzugehen, ist eine große Herausforderung. Und sie ist ohne das große Engagement der Kommunen, der Vereine und Verbände und den viele Ehrenamtlichen nicht zu bewältigen. Unser Umgang mit den Flüchtlingen und unsere Arbeit für ihre Integration beweist: NRW hält zusammen.

Wir gehen die Aufgabe der Integration planvoll, systematisch und gesteuert an. Wir organisieren eine gelingende Integration. Dabei sind die Grundwerte unserer Gesellschaft, verankert im Grundgesetz, für alle das verbindliche Leitbild: für neu Zugewanderte genauso wie für die Alteingesessenen. Nur auf dieser Basis ist die soziale und politische Teilhabe aller Menschen in unserem Land möglich.

Was wir bisher erreicht haben:

  • Integration ist nichts Neues für uns: In der Geschichte NRWs gibt es immer wieder Beispiele für Zuwanderung in großer Zahl, die unser Land bereichert und nach vorne gebracht hat. Wir kennen und wir können Integration!
  • Schon 2012 hat NRW mit dem Teilhabe- und Integrationsgesetz bundesweit eine einzigartige und leistungsstarke Integrationsinfrastruktur geschaffen haben, von der wir jetzt profitieren.
  • In 52 Kommunalen Integrationszentren haben wir eine Struktur geschaffen, die die Integrationsarbeit im ganzen Land miteinander vernetzt.
  • Die Mittel für die Aufnahme und Integration haben wir in 2016 auf 4,6 Milliarden Euro mehr als verdoppelt. Die Kommunen erhalten in 2016 rund 2,8 Milliarden Euro – das ist das 1,6-fache dessen, was NRW vom Bund bekommt. Im Jahr 2017 bekommen die Kommunen das 2,7-fache dessen, was der Bund dem Land zur Verfügung stellt.
  • Das Land unterstützt die Kommunen beim Wohnungsbau und bei der Modernisierung sozialer Einrichtungen.
  • NRW hat als erstes Bundesland einen umfassenden Integrationsplan erarbeitet.
  • Als erstes Flächenland hat NRW die Gesundheitskarte für Flüchtlinge ermöglicht.
  • Wir kümmern uns in der Integrationspolitik nicht nur um die Flüchtlinge der vergangenen zwei Jahre, sondern auch um Menschen mit Migrationshintergrund, die seit mehreren Generationen in NRW leben und um Deutsche ohne Migrationsgeschichte: Integration ist ein wechselseitiger Prozess und eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Was wir noch vorhaben:

  • Wir müssen unsere Zivilgesellschaft weiter stärken und unterstützen. Die vielen tausend ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sind für gelingende Integration unverzichtbar.
  • Wir stehen zum Grundrecht auf Asyl und bieten selbstverständlich Schutz für Menschen, die vor Krieg, Gewalt und politischer Verfolgung oder anderen humanitären Gründen Zuflucht suchen.
  • Alle Flüchtlinge, die in unserem Land bleiben, müssen schnell und unkompliziert an Integrationskursen teilnehmen können. Neben Sprachkenntnissen werden ihnen dort auch die Grundwerte unseres Zusammenlebens vermittelt. Wir fordern den Bund auf, die Zahl der Kurse deutlich zu erhöhen.
  • Wir machen unser Bildungssystem von der Kita bis zu Weiterbildung fit für die Integration. Das Fundament für eine erfolgreiche Integration ist die Teilhabe an einem qualitativ hochwertigen Bildungssystem.
  • Wir verstärken die bestehenden Maßnahmen zur Integration von Geflüchteten in den Arbeitsmarkt über Qualifizierung, Ausbildung oder Studium.
  • Wir kämpfen im Bund weiter für die doppelte Staatsbürgerschaft. Mehrfachzugehörigkeiten sind schon lange gelebte Realität in NRW und gehören zum Selbstverständnis einer modernen Einwanderungsgesellschaft. Deshalb machen wir uns auch stark für ein modernes Einwanderungsgesetz.
  • Wir bekämpfen Radikalisierung und Kriminalität mit allen dem Rechtsstaat zur Verfügung stehenden Mitteln.

Das ist unser Plan für NRW.
Deshalb am 14. Mai: Beide Stimmen SPD


Der NRW-Plan: Unser Wahlprogramm 2017-2022

Hier finden Sie unser vollständiges Wahlprogramm in verschiedenen Varianten.