Forschung und Wissenschaft

Wir in NRW haben die Herausforderungen der Zeit immer angenommen. Gesellschaftliche und technologische Veränderungen begleiten wir und wir gestalten Wandel aktiv. Dazu braucht es auch lebendige Forschung und Wissenschaft. Nordrhein-Westfalen ist hier gut aufgestellt. Durch unser Land zieht sich ein dichtes Netz aus Hochschulen, Forschungsinstituten, Technologie- und Gründerzentren. Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft sind eng verzahnt. Wir fördern den Austausch von Wissen und Technologien, damit NRW auch weiterhin ein moderner und attraktiver Wirtschaftsstandort bleibt.

Wir sind das Land der Innovationen. 900 von Hochschulen angemeldete Patente zwischen 2010 und 2015 und der bundesweite Spitzenplatz bei der Einwerbung von EU-Fördergeldern sind die Kennzahlen der Innovationskraft Nordrhein-Westfalens.

Und unser Nachwuchs steht bereits in den Startlöchern, um daran anzuschließen: Zum Wintersemester 2016/2017 sind rund 760.000 Studierende an unseren Universitäten und Fachhochschulen eingeschrieben. Damit kommt jeder 4. Studierende in Deutschland aus NRW. Sie sind unsere Fachkräfte von morgen. Jedes Talent soll bei uns die Chance bekommen, studieren zu können. Der Weg ins Studium soll unabhängig vom sozialen Hintergrund der Eltern sein. Er soll sich einzig und allein an Stärken und Potenzialen orientieren.

Was wir bisher erreicht haben:

  • 2017 sind 8,45 Milliarden Euro für Wissenschaft und Forschung im Landeshaushalt vorgesehen. Ein historischer Rekordwert. Seit 2010 ist der Anteil im Landeshaushalt damit um 45 Prozent gestiegen.
  • Den doppelten Abiturjahrgang 2013 haben wir gut vorbereitet. Es wurden alleine 10 Milliarden Euro investiert, um die dafür notwendigen Mehrkapazitäten zu schaffen und den Anforderungen erfolgreich zu begegnen.
  • An über 30 Hochschul- und Forschungseinrichtungen wird am Thema IT-Sicherheit gearbeitet. 800 Forscherinnen und Forscher widmen sich diesem Zukunftsthema.
  • Mit unserer „Forschungsstrategie Fortschritt NRW“ stehen jährlich 20 Millionen Euro zur Verfügung. Wir haben damit die Landesförderinstrumente und Mittel der Innovationsförderung stärker am Ziel ausgerichtet, Lösungen für große gesellschaftliche Herausforderungen zu entwickeln. Beispielsweise der Klimawandel, die Zukunft der Energieversorgung, die Bekämpfung von Krankheiten und der digitale Wandel sind Forschungsgegenstand.
  • Um allen Studieninteressierten und Studierenden die Chance auf ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen, haben wir eine 14-Schritte-Strategie vorgelegt. Der demographische Wandel wird in zehn bis 15 Jahren zu einem Rückgang der Studierendenzahlen führen. Mit unserer Strategie schaffen wir schon jetzt die Voraussetzung dafür, dieser Entwicklung zu begegnen und jedem die Chance auf ein Studium zu geben, der studieren kann und möchte.
  • Im Rahmen unserer 14-Schritte-Strategie wecken beispielsweise unsere „Zukunft durch Innovation“ Zentren (zdi) bei Schülerinnen und Schülern das Interesse für MINT-Berufe. In den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik werden die Ingenieure von morgen ausgebildet. Die Studierendenzahl hat sich in diesen Fächern in NRW seit 2010 verdoppelt. Die Zahl der Absolventen ist um mehr als 36 Prozent angestiegen. Damit stärken wir den Innovations- und Wirtschaftsstandort NRW.
  • Wir haben die Zahl der Hochschulabsolventen so erfolgreich gesteigert. 2015 hatten wir in NRW so viel Hochschulabsolventen wie noch nie zuvor – 100.430 Absolventen verließen erfolgreich unsere Hochschulen. Das ist eine Steigerung um 4,7 Prozent zum Vorjahr.
  • An den Schulen helfen Talentscouts Schülerinnen und Schülern, bei ihrem Weg ins Studium. Es ist ein bundesweit einzigartiges Projekt für das wir jährlich 6,4 Millionen Euro zur Verfügung stellen. Seit 2010 konnten wir so erfolgreich auch die Zahl der Studierenden erhöhen, die ohne allgemeine Hochschul- oder Fachhochschulreife studieren.
  • Das Online-Tool „Studifinder“ hilft Studieninteressierten bei der Orientierung. Er gibt eine Übersicht über die vielen Studienangebote. Interessierte können sich darüber informieren, welcher Studiengang zu ihren Talenten und Stärken passt. Wir haben damit ein bundesweit einzigartiges Tool zur Studiumsvorbereitung ins Leben gerufen.
    Seit 2014 werden mit unserem Förderprogramm „Fortschrittskolleg NRW“ sechs Kollegs in NRW gefördert. Die Planung für die Unterstützung sechs weiterer Kollegs laufen. Rund 32 Millionen Euro werden dafür zur Verfügung gestellt.
  • In sechs regionalen Innovationszentren, die mit 3,64 Millionen Euro gefördert werden, wird an der Beantwortung wichtiger gesellschaftlicher Fragen gearbeitet. Ein Beispiel ist das Projekt „Kinder- und Jugendgesundheit“, das erforscht, wie Gesundheits- und Sozialwesen besser verknüpft werden können, um Präventions- und Gesundheitsmaßen für Kinder und Jugendliche zu verbessern.

Was wir noch vorhaben:

  • Wir werden die Landesausgaben für Forschung auf hohem Niveau halten und die hierzu zur Verfügung stehenden Bundesmittel in Hinblick auf die notwendige Kofinanzierung vollständig abrufen.
  • Die Ansiedlung weiterer außeruniversitärer Forschungsinstitute werden wir offensiv fördern und begleiten. Die Zusammenarbeit der außeruniversitären Forschungsinstitute mit den Hochschulen werden wir fördern und darauf drängen, bestehende rechtliche Probleme in der Zusammenarbeit zu beseitigen.
  • Den Innovations- und Technologietransfer zwischen den KMU noch stärker fördern. Die bereits bestehenden Digital-Hubs sollen als Vorbild dienen, um den Innovations- und Technologietransfer zwischen kleinen und mittelständischen Unternehmen noch stärker zu fördern.
  • Die Digitale Hochschule NRW zum zentralen Projekt der Digitalisierungsstrategie der Hochschulen in NRW weiterentwickeln.

Das ist unser Plan für NRW.
Deshalb am 14. Mai: Beide Stimmen SPD


Der NRW-Plan: Unser Wahlprogramm 2017-2022

Hier finden Sie unser vollständiges Wahlprogramm in verschiedenen Varianten.