Wir führen die Energiewende zum Erfolg

Strom soll sicher, sauber und bezahlbar sein. Die erfolgreiche Gestaltung der Energiewende vereint wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit, Ausbau der Erneuerbaren Energien und Klimaschutz. Beschäftigte, Verbraucher und Unternehmen im Industrieland NRW brauchen Sicherheit um den Strukturwandel ohne Strukturbrüche hin zu einer klimaverträglichen Energieerzeugung der Zukunft umzusetzen.

Neben den großen Energieversorgern sind die kommunalen Stadtwerke in NRW für uns ein zentraler Partner, weil ohne sie die öffentliche Daseinsvorsorge in den Bereichen Energie, Verkehr, Wasser und Telekommunikation in den Kommunen nicht möglich wäre.

Was wir bisher erreicht haben:

  • Für uns ist der Atomausstieg unumkehrbar; wir in NRW sind schon vor Jahrzehnten aus Überzeugung aus der Atomkraft ausgestiegen.
  • Für NRW ist der Ausbau der Windkraft das Rückgrat der Energiewende. Hierfür haben wir in den letzten Jahren Blockaden aufgelöst und die Weichen gestellt.
  • Mit der Leitentscheidung für das rheinische Braunkohlenrevier haben wir erstmals einen Tagebau in Deutschland verkleinert. Dabei haben wir Planungssicherheit für den Betreiber, aber ebenso Perspektiven für die Menschen im Revier geschaffen.
  • Im Zeitraum 2017 – 2022 werden insgesamt 5 alte Braunkohlenblöcke in eine Sicherheitsreserve überführt und danach abgeschaltet. Damit reduzieren wir den Co2 Ausstoß um 13 Mio. Tonnen.
  • Mit dem Projekt „Designetz“ ist es gelungen, ein für ganz Deutschland wichtiges Modellprojekt auch nach NRW zu holen. Mit der Vernetzung von Kraftwerken, Speichern, Industrieanlagen, Quartieren zu einem virtuellen Kraftwerk machen wir uns fit für die Energiewelt von morgen.

Was wir noch vorhaben:

  • Den Import vom Atomstrom lehnen wir ab. Auch deshalb können wir nicht gleichzeitig kurzfristig aus der Atomenergie und der Kohleverstromung aussteigen. Wir setzen uns dafür ein, dass im benachbarten Ausland alte störanfällige Atomkraftwerke schnellstmöglich endgültig abgeschaltet werden.
  • Wir setzen uns für den weiteren stetigen Ausbau der Erneuerbaren Energien ein, um 30 Prozent des Stroms in NRW bis zum Jahr 2025 regenerativ zu erzeugen. Der Ausbau der Erneuerbaren Energien muss einhergehen mit Investitionssicherheit und wettbewerbsfähigen Strompreisen für die nordrhein-westfälische Industrie, die Bürgerinnen und Bürger und die Energiewirtschaft.
  • Die Versorgungssicherheit muss zu jeder Zeit gewährleistet sein. Dabei wollen wir Zug um Zug weniger fossile Brennstoffe zur Stromerzeugung einsetzen. 25 Prozent des Stroms soll im Jahr 2020 mit Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugt werden.
  • Zum Strukturwandel im Rheinischen Revier nutzen wir die Innovationskraft der Hochschulen und Forschungsinstitute, aktivieren Flächen für die Ansiedlung und Entwicklung von Unternehmen und beziehen auch die stoffliche Nutzung der Braunkohle ein. Das ist unsere Innovationsregion Rheinisches Revier.
  • Den Strukturwandel in den Steinkohle-Rückzugsgebieten werden wir weiter begleiten und fördern, insbesondere auf dem Wege von Initiativen und Projekten für Investitionen, Wachstum und Arbeitsplätze in der Emscher-Lippe-Region („Umbau 21“).
  • Wir werden Überlegungen unterstützen, die unmittelbaren Belastungen durch die EEG-Umlage durch ein Fonds-Modell zu deckeln, und die Kosten für den Ausbau der erneuerbaren Energien insgesamt zeitlich zu strecken und damit auch gerechter zu verteilen
  • Verbraucherinnen und Verbraucher wollen wir aktiv und gleichberechtigt an der Energiewende beteiligen. Datensouveränität, Mieterstrommodelle und die ortsnahe Speicherung von Strom sind wichtige Bausteine der Energiewende.

Das ist unser Plan für NRW.
Deshalb am 14. Mai: Beide Stimmen SPD


Der NRW-Plan: Unser Wahlprogramm 2017-2022

Hier finden Sie unser vollständiges Wahlprogramm in verschiedenen Varianten.