Wir wollen die beste Bildung für jeden von Anfang an

Beste Bildung, unabhängig von der Herkunft und vom Geldbeutel der Eltern, ebnet den Weg in ein selbstbestimmtes Leben und zu sozialem Aufstieg. Unser Ziel bleibt: Wir werden kein Kind und keinen jungen Menschen zurücklassen. Niemand soll die Schule ohne einen Abschluss verlassen. Und deshalb beginnt beste Bildung im frühen Kindesalter und sorgt im Lebenslauf dafür, dass alle Menschen, immer dann wenn es notwendig ist, eine weitere Chance erhalten.

Was wir bisher erreicht haben:

  • Zwischen 2010 und 2017 hat NRW über 200 Mrd. Euro in die Zukunft investiert. Mehr als jeder dritte Euro des Haushalts geht in Kinder, Bildung und Familien.
  • Wir haben mehr Betreuungsplätze für Kinder geschaffen. Seit 2010 wurden die U3-Plätze von knapp 89.000 auf rund 169.000 Plätze fast verdoppelt. Insgesamt stehen in NRW für unter- und über dreijährige Kinder rund 640.000 Plätze zur Verfügung.
  • Wir haben das von der schwarz-gelben Vorgängerregierung verabschiedete „Kinderbildungsgesetz“ (Kibiz) reformiert: Die Elternmitwirkung wurde gestärkt, über zusätzliche Pauschalen wurden mehr Fachkräfte in die U3-Betreuung gebracht, es wurde mehr Geld für Kindertageseinrichtungen mit einem hohen Anteil von Kindern mit besonderem Unterstützungsbedarf (plusKITAs) zur Verfügung gestellt, die Sprachförderung wurde neu ausgerichtet und die Weiterbildungsmöglichkeiten für das Fachpersonal verbessert.
  • Wir haben die Gebühren für das letzte Kindergartenjahr gestrichen und so die Eltern um mehr als 162 Millionen Euro im Jahr entlastet.
  • Wir haben mit dem Schulkonsens einen Schlusspunkt unter den jahrzehntelangen Streit über die Schulstruktur in NRW gesetzt und so u.a. mehr Schulen des längeren gemeinsamen Lernens ermöglicht.
  • Wir haben die schulische Inklusion auf den Weg gebracht. Wir haben die Wahlfreiheit der Eltern gesetzlich verankert. Sie entscheiden, ob ihr Kind inklusiv an einer allgemeinbildenden Schule oder auf einer Förderschule unterrichtet und gefördert wird.
  • Wir haben für zusätzliche Lehrerstellen gesorgt: Seit der Regierungsübernahme 2010 haben wir insgesamt mehr als 16.500 Lehrerstellen im System erhalten bzw. neu geschaffen.
  • Wir haben den Ausbau des Offenen Ganztags vorangetrieben: 90 Prozent aller Grundschulen bieten ihn an. Insgesamt stehen in 2016 305.000 Plätze zur Verfügung. 2010 waren es 225.000.

 

  • Wir helfen den Kommunen, unsere Schulen in Ordnung zu bringen: Neben den jährlich über das Gemeindefinanzierungsgesetz bereitgestellten 650 Millionen Euro werden mit unserem Programm „Gute Schule 2020“ weitere zwei Milliarden Euro für die Sanierung und Modernisierung der Schulen bereitgestellt.
  • Wir bekämpfen die Jugendarbeitslosigkeit: Im Rahmen des Ausbildungskonsenses NRW wurden seit Juni 2015 zusätzlich 2.200 Ausbildungsplätze geschaffen. Mit dem schulischen Lern- und Berufspraxisangebot „Produktionsschule.NRW“ stellen wir rund 2.900 Plätze zur Verfügung. In NRW sank die Jugendarbeitslosigkeit im Zeitraum der Jahre 2010 bis 2015 um mehr als 14 Prozent.
  • Wir organisieren mit dem Programm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ passgenaue Berufsorientierung und vermeiden Warteschleifen. Über die Hälfte aller weiterführenden Schulen beteiligen sich an diesem Programm.
  • Wir haben die Weiterbildung gestärkt: Auch Auszubildende haben jetzt ein Recht auf bezahlten Bildungsurlaub.
  • Wir haben die Studiengebühren abgeschafft und mit dem Hochschulzukunftsgesetz einen guten Rahmen für ein erfolgreiches Studieren gesetzt.
  • Wir haben die Ausgaben für Wissenschaft und Forschung von 5,8 Milliarden Euro in 2010 auf fast 8,5 Milliarden Euro in 2017 und damit um rund 45 Prozent erhöht.

Was wir noch vorhaben:

  • Wir werden das „Kibiz“ (Kinderbildungsgesetz) durch ein neues Gesetz ablösen. Wir wollen eine qualitativ hochwertige Kindertagesbetreuung in den Kernzeiten kostenfrei anbieten, die Betreuungsschlüssel verbessern und Kommunen und Träger bei der Ausweitung der Öffnungszeiten bzw. der Einführung von Randzeitenbetreuungsmodellen unterstützen.
  • Wir werden mehr Zeit zum Leben und Lernen geben. Dazu wird wir die Sekundarstufe I am Gymnasium wieder sechs statt fünf Schuljahre umfassen und damit allen Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit eröffnen, einen qualifizierten Abschluss zu erreichen. Die Oberstufe kann individuell in zwei oder in drei Jahren durchlaufen werden.
  • Wir werden die Schüler-Lehrer-Relation an allen Schulen weiter verbessern.
  • Wir werden Transparenz über Unterrichtsausfall und seine Ursachen herstellen, insbesondere langfristige Unterrichtsausfälle vermeiden, den Einsatz von Vertretungskräften erleichtern und den Schulen mehr Eigenverantwortung bei der Stellenbewirtschaftung geben.
  • Wir werden die Inklusion weiterentwickeln. Wir wollen mehr multiprofessionelle Teams einsetzen, um den gezielten Einsatz von Doppelbesetzungen und Phasen der individuellen Förderung zu ermöglichen.
  • Wir werden für einen verlässlichen Ganztag sorgen. Wir wollen den Ausbau vorantreiben und die Qualität des Ganztags weiter verbessern.
  • Wir werden Ungleiches ungleich behandeln. Über einen Sozialindex wollen wir Schulen mit besonderen Herausforderungen in ihrer Arbeit besonders unterstützen.
  • Wir werden die Schulen digital fitmachen. Zum Schuljahr 2021/22 sollen alle Lehrkräfte und Schülerinnen und Schüler jederzeit an jedem schulischen Ort einen Zugang zum Internet haben.
  • Wir werden uns im Bund für eine Ausbildungsgarantie und eine Mindestausbildungsvergütung einsetzen. Außerdem werden wir uns dafür einsetzen, dass es vergünstigte ÖPNV-Tickets für Azubis gibt. Und wir werden für die Schaffung von günstigem Wohnraum für Azubis sorgen.
  • Wir werden unser erfolgreiches Landesprogramm „Kein Abschluss ohne Anschluss“ fortsetzen.
  • Wir werden für Jugendliche und junge Erwachsene ohne Schulabschluss das Recht auf eine 2. Chance auch über das 18. Lebensjahr hinaus sicherstellen.
  • Wir wollen für junge Mütter und Väter für eine verstärkte Förderung von Teilzeitberufsbildungen sorgen.
  • Wir werden ein ausreichendes Masterstudienplatzangebot schaffen, Maßnahmen gegen Studienabbrüche unterstützen und durch Anerkennung von Studienleistungen die Mobilität erhöhen.
  • Wir werden jungen Eltern das Studieren erleichtern (u.a. Teilzeitstudiengänge weiter ausbauen, mehr Hochschul-Kitas ermöglichen).
  • Wir werden das Programm „Talentscout“ in jeder Region des Landes etablieren und das Programm „Erfolgreich Studieren“ fortsetzen bzw. wo erforderlich ausbauen.

Das ist unser Plan für NRW.
Deshalb am 14. Mai: Beide Stimmen SPD


Der NRW-Plan: Unser Wahlprogramm 2017-2022

Hier finden Sie unser vollständiges Wahlprogramm in verschiedenen Varianten.