Laut des veröffentlichten sogenannten Zukunftspapiers von plant Thyssenkrupp Steel den Abbau von 5.000 Arbeitsplätzen, die Auslagerung von weiteren 6.000 Arbeitsplätzen und die Schließung des Werks Kreuztal-Eichen. Hierzu erklärt Sarah Philipp, Vorsitzende der NRWSPD:
»Nachdem wir am Wochenende mit der Veröffentlichung des ersten Gutachtens zur Zukunft der Stahlsparte von Thyssenkrupp dachten leicht aufatmen zu können, hat das Unternehmen heute bekannt gegeben, dass Thyssenkrupp Steel plant bis 2030 5.000 Stellen abzubauen und weitere 6.000 auszulagern sowie den Standort Kreuztal-Eichen zu schließen. Diese Entwicklung trifft die Beschäftigten hart und kommt einem Kahlschlag gleich.
Thyssenkrupp-CEO Miguel López und der Stahlvorstand überschreiten damit genau die roten Linien, die die Gewerkschaft und der Betriebsrat immer wieder gezogen haben. Keine Aussagen zum Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen und Standortschließungen. Beides wurde erneut missachtet.
Die NRWSPD wird weiter mit den Beschäftigten, dem Betriebsrat und der Gewerkstatt um jeden Arbeitsplatz kämpfen.«