Nadja Lüders: „Wir brauchen keinen Hotspot-Ministerpräsidenten“

Porträtfoto von Nadja Lüders. Sie trägt ein weißes Hemd und ein rotes Jackett.
Nadja Lüders Generalsekretärin

„Ministerpräsident Laschet lässt sich nach seinem Auslandsaufenthalt in Griechenland weder testen noch geht er für zwei Wochen in Quarantäne. Dies wurde über den Facebook-Kanal des Landes NRW auf Anmerkungen einiger Bürgerinnen und Bürger offiziell verkündet. In den sozialen Medien schreiben Bürger schon „… das hat ein Politiker nicht nötig““

„Ministerpräsident Laschet steht im Flüchtlingslager dicht an dicht mit einer Vielzahl von Menschen zusammen. Viele tragen keinen Mund-Nasen-Schutz. Sollte der Ministerpräsident selbst nicht als Vorbild voran gehen und sich nach einem Auslandsaufenthalt testen lassen? Gleichzeitig fordert sein Polit-Partner um den CDU Vorsitz und Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn, dass sich Reiserückkehrer noch am Flughafen testen lassen sollen, die einem Risiko ausgesetzt waren. Herr Laschet kann mit diesem Verhalten im schlechtesten Fall nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie, die Beschäftigten in der Staatskanzlei und die Bürgerinnen und Bürger gefährden, mit denen er nach seiner Rückkehr in Kontakt tritt. Wir brauchen nach dem Hotspot Tönnies nicht einen Hotspot-Ministerpräsidenten.“

„Wenn der Ministerpräsident von der Bevölkerung in NRW harte Einschnitte im Lebensalltag abverlangt, sich selbst aber nicht mal testen lassen will, spielt er mit seiner Glaubwürdigkeit. Man könnte sich fragen, ob er als Ministerpräsident noch tragbar ist.“