Nadja Lüders: Die Kanzlerkandidatur Armin Laschets darf nicht auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler in NRW geführt werden!

Porträtfoto von Anja Lüders. Ein Arm ist auf einem Geländer.
Nadja Lüders Pressefoto

Die Generalsekretärin der NRWSPD, Nadja Lüders, kritisiert das Vorgehen der schwarz-gelben Landesregierung zum Schulstart scharf. „Schulministerin Gebauer hat gestern ihre Pläne zum Schulstart in der Corona-Krise veröffentlicht. Viel zu spät! Schulleiterinnen und Schulleiter, Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler und Eltern brauchen Planungssicherheit. Warum wurde das Konzept nicht bereits vor den Sommerferien veröffentlicht, wodurch alle Seiten ausreichend Vorlaufzeit zur Umsetzung der Maßnahmen des Schulministeriums gehabt hätten?“

„Ministerin Gebauer ist, das hat die Pressekonferenz gestern wieder leider gezeigt, mit ihren Aufgaben überfordert. Ministerpräsident Armin Laschet möchte sie nicht von ihren Aufgaben entbinden. Aber anstatt das Armin Laschet seine Ministerin unterstützt und die NRW-Schulpolitik zur Chefsache macht, kümmert er sich seit Wochen um seine Kanzlerkandidatur. Die Kanzlerkandidatur Armin Laschets darf nicht auf dem Rücken der Schülerinnen und Schüler in NRW geführt werden!“

„Ich erwarte von Armin Laschet, dass er mehr Zeit in der Staatskanzlei in Düsseldorf verbringt und sich um die Bewältigung der Corona-Krise kümmert. Der Platz eines NRW-Ministerpräsidenten sollte in NRW sein!“