Sebastian Hartmann zum Tod von Gerda Kieninger

Porträtfoto von Gerda Kieninger in schwarz-weiß

Wir sind in tiefer Trauer um eine aufrechte Sozialdemokratin.

Die NRWSPD trauert über die Nachricht vom Tod von Gerda Kieninger. Die langjährige Abgeordnete der SPD-Fraktion und langjährige AWO-Unterbezirksvorsitzende in Dortmund ist überraschend im Alter von 68 Jahren in Dortmund gestorben.

„Wir sind bestürzt und tief traurig über den viel zu frühen Tod von Gerda Kieninger. Sie war eine aufrechte und gradlinige Frau. Für uns war sie Freundin, für viele eine kämpferische Frauenrechtlerin und immer eine Sozialdemokratin mit dem Herzen am rechten Fleck. Gerda Kieninger war auch nach ihrem Ausscheiden 2017 aus dem Landtag eine wertvolle Ratgeberin, interessante Gesprächspartnerin und politisch Tatkräftige. Bis zum Schluss engagierte sie sich als Vorsitzende des Unterbezirks der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Dortmund und stellvertretende Vorsitzende des Awo-Bezirks Westliches Westfalen.

Wir haben ihr als aufrichtige und gewitzte Sozialdemokratin viel zu verdanken: Durch ihre Unnachgiebigkeit und Unbeirrtheit hat sie grundlegende Debatten vor allem um das Landesgleichstellungsgesetz und für Frauenrechte vorangetrieben. Mit besonderer Sensibilität und geschickter politischer Vehemenz hat sie das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen immer wieder auf die politische Agenda in Nordrhein-Westfalen gehoben.

Gerda Kieninger war für uns eine besondere und herzliche Genossin. Wir wünschen ihrer Familie, ihren Angehörigen und Freunden in diesen schweren Stunden viel Kraft und sind mit unserer Trauer an ihrer Seite.“