ASG-Landeskonferenz: Waldemar Radtke führt neuen Vorstand an

Das Gesundheitswesen erlangt in der NRWSPD ein immer stärkeres Bewusstsein. Das konnte Waldemar Radtke, nordrhein-westfälischer Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen, am vergangenen Samstag auf der turnusgemäßen Landeskonferenz der AG berichten. Mehrere Neugründungen der Arbeitsgemeinschaft auf Unterbezirksebene – wie in Düsseldorf, Wesel oder Düren – zeigen die große Relevanz von Gesundheitsthemen.

„Wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten sind Trommler, um Menschen zu bewegen“, formulierte Radtke in seinem Rechenschaftsbericht als Selbstbild. Und Fragen rund um Pflege, Krankenversorgung oder Bürgerversicherung würden sich für dieses Trommeln ganz besonders eignen.

Unter diesen Vorzeichen diskutierten die in Gelsenkirchen zusammengekommen ASG-Delegierten engagiert über Personaluntergrenzen in Krankenhäusern, die Rolle der Heilerziehungspflege für junge pflegebedürftige Menschen oder die Unterfinanzierung des Gesundheitssystems. Die Wahlen des Landesvorstands waren eine klare Angelegenheit. Ihm gehören neben dem wiedergewählten Vorsitzenden Waldemar Radtke in den kommenden zwei Jahren Angela Lück, Klaus Stahl, Wolfgang Pasch, Uli Krüger (alle stellvertretende Vorsitzende), Gerhard Jungbluth (Schriftführer), Christina Weng, Jane Splett, Tamara Jost, Holger Höhmann, Frank Dauer, Jürgen Gries und Peter Jehkuhl (alle Beisitzende) an.

Abgerundet wurde der erfolgreiche Nachmittag von spannenden Diskussionsbeiträgen der eingeladenen Gäste. Sebastian Hartmann (Vorsitzender der NRWSPD), Boris Velter (ASG-Bundesvorsitzender) und Heike Gebhardt (Vorsitzende im Landtagsausschuss für Arbeit, Gesundheit und Soziales) verwiesen mit großem Dank für die geleistete Arbeit auf die immensen Chancen, die sich für die SPD aus der guten Zielgruppenarbeit der ASG ergeben.