Michael Groschek tritt nicht erneut für den Vorsitz der NRWSPD an

Weiterer Fahrplan zur Erneuerung der NRWSPD: Landesparteitag am 23.06.2018 / engere Parteiführung entwickelt Personalvorschlag für Besetzung der Parteispitze / Prozess der inhaltlichen und organisatorischen Erneuerung wird weiter vorangetrieben

Michael Groschek, Vorsitzender der NRWSPD
Michael Groschek, Vorsitzender der NRWSPD Bild: NRWSPD

Der SPD-Landesvorstand hat in seiner Sitzung am 16.03.18 einstimmig folgende Beschlüsse gefasst:

  • Der ordentliche Landesparteitag der NRWSPD – mit Neuwahlen des Vorstandes – wird für Samstag, den 23. Juni 2018, einberufen. Der Parteitag wird im RuhrCongress in Bochum stattfinden.
  • Darüber hinaus hat der Landesvorstand die engere Parteiführung der NRWSPD beauftragt, einen Personalvorschlag für die Besetzung der Parteispitze der NRWSPD (Vorsitzende/Vorsitzender, Stellvertreter*innen, Generalsekretär*in, Schatzmeister*in) zu entwickeln. Dieser Vorschlag soll auch in Abstimmung mit den Regionalvorsitzenden, der Spitze der Landesgruppe im Deutschen Bundestag und dem Vorsitzenden der SGK NRW – als Vertreter der kommunalen Familie – erstellt werden. Bei der personellen Erneuerung gilt es, dem Prinzip „jünger und weiblicher werden“ zu folgen. Im Rahmen einer Klausursitzung wird das Präsidium diesen Vorschlag für den Landesvorstand vorberaten und darüber hinaus einen Verfahrensvorschlag beschließen, wie der Prozess der inhaltlichen und organisatorischen Erneuerung – auf dem Landesparteitag und darüber hinaus – weiter vorangetrieben werden kann.

Der Vorsitzende der NRWSPD, Michael Groschek, kündigte an, beim kommenden Parteitag nicht erneut für den Vorsitz zu kandidieren.

Zitat Michael Groschek: „Ich habe gleich zu Beginn meiner Amtszeit gesagt, dass ich ein Kandidat des Übergangs bin. Diese Brücke des Übergangs in der NRWSPD ist nun gebaut. Ich bin optimistisch, dass es uns gelingen wird, einen konsensorientierten, breit tragfähigen Personalvorschlag zu entwickeln. Für den nun anstehenden Langstreckenlauf der inhaltlichen und organisatorischen Erneuerung der NRWSPD wird bald eine jüngere Generation Verantwortung übernehmen. Für mich war und ist es eine große Ehre, für diese Partei arbeiten zu dürfen.“


Die neue Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, Svenja Schulze, hat mit dem heutigen Tage ihr Amt als Generalsekretärin der NRWSPD und auch ihr Landtagsmandat niedergelegt.

Zitat Svenja Schulze: „Mit meiner Zusage, als Bundesumweltministerin in der Bundesregierung mitzuarbeiten, sehe ich mich schweren Herzens gezwungen, von meinem Amt als Generalsekretärin der NRWSPD zurückzutreten. Ich bin fest davon überzeugt, dass der Neustart in der NRWSPD, die politische Inventur und unser Leitbildprozess die NRWSPD insgesamt voranbringen werden. Daran will ich auch von Berlin aus mitwirken.“