André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD, zur heutigen Neuernennung von Ministerinnen und Minister im NRW-Landeskabinett

André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD

Mit Angelica Schwall-Düren verlässt eine langjährige Macherin die politische Bühne Nordrhein-Westfalens. Sie hat über viele Jahre in Berlin, Brüssel und Düsseldorf leidenschaftlich und verlässlich Geschicke organisiert. Mit Franz-Josef Lersch-Mense brauchte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nicht lange nach einem perfekten Nachfolger suchen. Er kennt sich in Europa- und Bundesangelegenheiten zweifelsohne aus.

Ute Schäfer hat die Bildungslandschaft in NRW eindrucksvoll geprägt und besser gemacht. Nach den vertanen Jahren der Regierung Rüttgers & Laschet hat sie den U3-Ausbau zu etwas gemacht, was den Namen auch verdient. Christina Kampmann hat als direkt gewählte Bundestagsabgeordnete einen perfekten Einstand gegeben und ist schnell eine herausragende politische Person innerhalb der NRWSPD geworden. Sie geht auf Menschen zu, steht für neue Formen der Kommunikation und bringt alles mit, was eine hervorragende Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport ausmachen wird.

Guntram Schneider hat unter anderem mit der Einführung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes, mit dem NRW bundesweit Vorreiter ist, harte Tatsachen dort geschaffen, wo sein Vorgänger nur warme Worte übrig hatte. Er hat die Themen Arbeit und Integration zusammengeführt – ein Glücksfall für die integrationspolitischen Herausforderungen, die wir nun vor uns haben. Mit Rainer Schmeltzer folgt ihm nun ein Kenner des Geschehens nach. Er ist der richtige Mann, der die Chancen und Herausforderungen bei der digitalen Arbeit erkennt und den politischen Rahmen hier gestaltet.