André Stinka: Kniffel-Armin verpasst den Bonus

André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD.

Zu den aktuellen Unzulänglichkeiten in der Arbeit des NRW CDU-Vorsitzenden Armin Laschet erklärt André Stinka, Generalsekretär der NRWSPD:

„Es ist schon amüsant, dass gerade Armin Laschet davor warnt, seine ständigen Nachlässigkeiten parteipolitisch auszunutzen. Auf Reisen, in Talkshows und im Hintergrund lässt er es sonst nichts aus, um Skandälchen zu inszenieren. Der Eindruck, dass er als Lehrbeauftragter an der RWTH Aachen Noten von Studierenden gewürfelt hat, steht mal wieder für sich – und ist keine Bagatelle.

Armin Laschet zieht sich aber immer dann zurück, wenn es in wirklich wichtigen politischen Fragen für ihn knifflig wird.

In Köln-Porz lässt sich sein Vertreter von Rechtsaußen unterstützen. Laschet schweigt. Bei Anne Will forderte er, den syrischen Diktator Assad mal Assad sein zu lassen. Auf die anschließende Kritik daran geht er natürlich nicht ein.

Auf Twitter überflutet er seine Follower andauernd mit Tweets zu seinem angeblichen Einfluss in Berlin. Wenn man ihn dann aber zur BND-NSA-Affäre oder zur ehelichen Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften befragt, ist Ebbe in seinen Internetaktivitäten.

Der CDU-Vorsitzende begreift Politik ganz allein als Spiel. Aber mit seiner schludrigen Einstellung zu Inhalten verpasst Kniffel-Armin den Bonus. Verantwortung geht anders – das wissen sowohl die Studierenden in Aachen als auch die Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen.“