Ulla Meurer zum Equal Pay Day am 21. März: Gleicher Lohn statt Gleichgültigkeit

Ulla Meurer, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in NRW.

Anlässlich des Equal Pay Days am Freitag, 21. März erklärt Ulla Meurer, Landesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen in NRW (AsF NRW):

"Seit Jahren hat sich die Situation kaum verbessert: Frauen verdienen für die gleiche Arbeit im Schnitt immer noch deutlich weniger Geld als Männer. Sie sind gefangen in Mini- und Midijobs, obwohl viele gern mehr arbeiten würden. Noch immer schließen sich Karriere und Kinder auch wegen fehlender Betreuungsangebote weitestgehend aus. Die AsF NRW bekämpft diese Ungerechtigkeiten. Zusammen mit der Einführung des flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohns und einer Anpassung bei der Tarifbindung soll sich die Bezahlung der Frauen deutlich verbessern. Kreative und flexible Arbeitszeitmodelle sollen den Frauen die Möglichkeit geben, trotz Familie einer Vollzeitbeschäftigung nachzugehen. Damit die Lohnlücke von mehr als 20% zwischen Frauen und Männern aufgehoben wird, setzt sich die AsF NRW für einen rechtlichen Anspruch auf Rückkehr aus Teil- in Vollzeit ein. Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sollen mit einem Entgeltgleichheitsgesetz ebenso das Recht bekommen, individuelle Auskunft über ein mögliches Lohngefälle in ihrem Betrieb zu erhalten. Nur durch diese Maßnahmen können wir der Ungleichbehandlung von Frauen entgegenwirken."