NRW-Projekte bewerben sich für den Dröscher-Preis 2013

Fördern und Erfolge ernten – ein Projekt der AsF in Köln
„Mann der Arbeit, aufgewacht!“ – so heißt es im Unterbezirk Borken.
NRWSPD-Generalsekretär André Stinka informiert sich über die Kölner "Veranstaltungswoche gegen Rechts".

Mehr Bürgernähe erzeugen – das ist das Ziel des Wilhelm-Dröscher-Preises, der seit 1982 existierend beim aktuellen SPD-Bundesparteitag in Leipzig zum 16. Mal verliehen wird. Der Parteivorstand der SPD hat auch in diesem Jahr alle Gliederungen, Foren, Arbeitsgemeinschaften, Projektgruppen und Mitglieder der SPD sowie der SPD nahestehende Initiativen und Organisationen aufgerufen, sich an der Ausschreibung zu beteiligen.

Aus Nordrhein-Westfalen geht in diesem Jahr in jeder Rubrik ein Projekt an den Start. Im Zuge des 150-jährigen Parteijubiläums bewirbt sich der Unterbezirk Borken mit „Mann der Arbeit, aufgewacht!“ um die Auszeichnung. Der federführende Ortsverein realisierte mit der Unterstützung vieler eine humorvolle, nachdenkliche Ausstellung, die bereits im Vorfeld die Kernthemen sozialdemokratischer Politik „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“ u.a. anhand von Biografien von wichtigen Bocholter Sozialdemokraten wie Jeanette Wolf oder Hermann Buschfort thematisiert.

Der „Waltroper Bürgerbadverein“, der in der Sparte „Zukunft: Teilhabe. Zusammenhalt. Gemeinsam“ nominiert wurde, setzt sich dafür ein, das Schwimmen im örtlichen Freibad und Hallenbad zu fördern. Das ist gar nicht so einfach. Jahrelang konnten weder Schwimmvereine, Taucher oder DLRG in Waltrop trainieren, die Schüler mussten in die Nachbarstadt gebracht werden. Die Gemeinde hatte keine Gelder für den Betrieb. Dank des tatkräftigen Engagements konnte nun unter anderem die Organisation und Auswahl von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern gewährleistet werden.

„Stark gegen Rechts“ zeigt sich in Köln-Kalk die „Veranstaltungswoche gegen Rechts“. Diese fand vom 1. bis 7. September 2012 angesichts mehrerer rechter Aufmärsche – unter anderem von „Pro Köln“ – statt, um deutliche Zeichen für Vielfältigkeit und Toleranz zu setzen. So wurden unter anderem auf Veranstaltungen mit dem Politologen Prof. Frank Decker und NRW-Innenminister Ralf Jäger politikpraktische Ansätze zur Thematik erarbeitet.
Bei der Rubrik „Die SPD weiblicher machen“ bewirbt sich schließlich das AsF-Projekt „FEE – Fördern und Erfolge ernten!“ um die Auszeichnung. Hier geben viele erfolgreiche Frauen mit und ohne SPD-Hintergrund ihre Erfahrungen an junge Schülerinnen weiter. Die tatsächliche Gleichstellung vor Ort von klugen Frauen – hier setzt das Kölner Patinnenprojekt an.

NRWSPD-Generalsekretär André Stinka zeigte sich beim Besuch der Projekte am Rande des Leipziger Bundesparteitags beeindruckt: „Gesellschaftspolitische Debatten müssen innerhalb und außerhalb angestoßen werden. Die vier Projekte schaffen hier in sehr schöner Art und Weise die Verzahnung“.