Hannelore Kraft: „Wir wollen die erneuerbaren Energien ausbauen und wir sehen den Klimaschutz als Fortschrittsmotor.“

Hannelore Kraft, Landesvorsitzende der NRWSPD Bild: Quellennachweis: Florian Jaenike / SPD

Im Interview spricht Hannelore Kraft unter anderem über die Chancen und Herausforderungen der Energiewende und die laufenden Koalitionsverhandlungen mit der Union.

Wie sehr ärgert es Sie persönlich, dass Sie unter anderem von Greenpeace in die Ecke der Kohlelobbyistin gestellt werden?

"Jeder, der die Verhandlungen verfolgt, sieht, dass wir, und ich ganz persönlich, ein großes Interesse daran haben, dass diese Energiewende gelingt. Und zwar in dem Zieldreieck sicher, sauber und bezahlbar. Wir achten aber auch darauf, dass die industriellen Arbeitsplätze im Land erhalten bleiben. Die Berichterstattung nehme ich zur Kenntnis, aber ich sage klar: Wir wollen die erneuerbaren Energien ausbauen und wir sehen den Klimaschutz als Fortschrittsmotor, hier können viele neue Arbeitsplätze entstehen."

Aber ohne fossile Kraftwerke sieht es weiterhin gerade im Winter düster aus. Doch viele Anlagen rentieren sich nicht mehr, brauchen wir Extraprämien für Gas- und Kohlekraftwerke?

"Wir reden in den Koalitionsverhandlungen, wie es uns gelingt, die Stromversorgung auf Dauer stabil zu halten. Wir haben ja schon im Moment die Winterreserve, um notwendige Kraftwerke am Netz zu halten. Wie dieser Bedarf sich in Zukunft entwickelt und wie wir dem gerecht werden können, hängt vom weiteren Ausbautempo der erneuerbaren Energien, dem Netzausbau und Speichermöglichkeiten ab."

Das komplette Interview zum Nachlesen gibt es hier.