Michael Groschek: Wie war das noch mal mit der Rückfahrkarte?

Michael Groschek
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Was für eine Wahlkampf-Watschen für Norbert Röttgen aus München. Der Spitzenkandidat der CDU sollte den Ratschlag seines Parteifreundes Seehofer ernst nehmen und sich endlich entscheiden. Halbherzig in den NRW-Wahlkampf einsteigen, ohne die Rückfahrkarte nach Berlin abzugeben, das wird nicht klappen. Die Menschen in unserem Land spüren, wenn jemand nicht voll bei der Sache ist und seinen Ministersessel in Berlin warmhalten will.

Bei seiner Entscheidungsfindung war Herr Röttgen übrigens schon mal einen Schritt weiter: Im Sommer 2010, vor seiner Wahl zum Landesvorsitzenden der CDU in NRW, hatte er noch erklärt, auch als Oppositionsführer in Düsseldorf bleiben zu wollen.