Michael Groschek und Norbert Römer: Den Nazis in Dortmund gewaltfrei und entschlossen entgegentreten!

Michael Groschek
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD
Norbert Römer, Vorsitzender der SPD Region Westliches Westfalen

Für Samstag, den 3. September 2011, hat ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien und Vereinen zum friedlichen Widerstand gegen den Nazi-Aufmarsch in Dortmund aufgerufen. Hierzu erklären Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD und Norbert Römer, Vorsitzender der SPD Region Westliches Westfalen:

Die SPD macht sich gemeinsam mit vielen anderen Organisationen stark für ein tolerantes und solidarisches Dortmund. Am kommenden Samstag wollen dort zum wiederholten Male Neonazis aufmarschieren und die Stadt als Bühne für ihre rassistischen Parolen und ihre totalitäre Ideologie missbrauchen. Mit der Proklamation eines ‚nationalen Antikriegstages’ verhöhnen sie zudem Millionen von Opfern des Nationalsozialismus. Das ist ein schamloser Missbrauch des traditionellen Antikriegstages, der als mahnendes Zeichen nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen wurde.

Wir unterstützen das „Bündnis Dortmund Nazifrei – Bündnis demokratisches Dortmund“ und werden uns den Nazis mit gewaltfreiem, aber lautstarkem Protest entgegenstellen. Wir werden Hand in Hand mit vielen Menschen und unseren befreundeten Organisationen ein starkes Zeichen für Toleranz und ein friedliches Miteinander in unserem Land setzen. Rechtsextremismus und Menschenverachtung dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Das gilt für Dortmund, für das Ruhrgebiet und jeden anderen Ort in Nordrhein-Westfalen.