Michael Groschek zur Nominierung von Oliver Wittke

Michael Groschek

Zur Nominierung von Oliver Wittke zum Generalsekretär der CDU-NRW erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

„Mit der Nominierung von Christa Thoben, Oliver Wittke, Armin Laschet und Karl-Josef Laumann für Spitzenämter in der nordrhein-westfälischen CDU hat Norbert Röttgen die Chance auf einen wirklichen personellen Neuanfang verpasst. Seine Mannschaft gehörte der gescheiterten und abgewählten Regierung Rüttgers an. Ein Aufbruch sieht anders aus.

Insbesondere die Nominierung Oliver Wittkes zum Generalsekretär gibt Rätsel auf – offenbar auch in der CDU selbst. Schließlich hat Wittke in der Vergangenheit jedes seiner Ämter zum Schleudersitz gemacht und sich selber aus dem Amt katapultiert.

Norbert Röttgen muss nun beweisen, dass sein Führungsteam in der Lage ist, den angekündigten inhaltlichen Neuanfang einzuleiten. Um eine starke Oppositionspartei zu werden, muss die CDU endlich konkrete Positionen und Konzepte zu den wichtigen landespolitischen Themen vorlegen. Bisher hat Röttgen lediglich Lobbyarbeit für die Atomwirtschaft betrieben. Jetzt muss er zeigen, dass er auch Lobbyarbeit für unser Land und die Städte und Gemeinden machen kann.“