Michael Groschek: Wie der Vater so der Sohn

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD, erklärt:

„Die illegale Vermischung von Regierungs- und Parteiarbeit hat in der CDU-NRW bekanntlich Tradition. Ex-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ließ seinen Intimus Boris Berger von der Staatskanzlei aus die Arbeit der Partei koordinieren. Wie auf www.wir-in-nrw-blog.de veröffentlichte Dokumente zeigen, ist sein potenzieller Nachfolger Armin Laschet keinen Deut besser als der gescheiterte Landeschef und Ex-MP Rüttgers.

So beauftragte der damalige Familien- und Integrationsminister Laschet im Herbst 2009 sein Ministerium damit, in Parteigliederungen und CDU-Publikationen für sein Buch zu werben. Ein anderes Dokument belegt, dass Laschet in seiner Funktion als Minister auf Mitgliederwerbung ging und einem jungen Mann einen CDU-Aufnahmeantrag zukommen ließ.

Dass jemand, der die Trennung von Staat und Partei dermaßen mit Füßen tritt, Vorsitzender der nordrhein-westfälischen CDU werden möchte, ist mehr als bedenklich. Mit einem Neuanfang hat das rein gar nichts zu tun.“