Beratungen mit Mitgliedern des Reservistenverbands

Vorsitzende Schaprian und Ahaus
Vorsitzende Schaprian, Ahaus
Konzentrierte Beratungen zwischen SPD und Reservistenverband
Konzentrierte Beratungen

Die regelmäßigen Gespräche zwischen dem Vorstand des Reservistenverbandes in Nordrhein-Westfalen wurden am 22.6.2010 in der Zentrale der NRWSPD fortgesetzt. Die Diskussionen waren geprägt durch die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Bundeswehr und Überlegungen zu künftigen Rollen und der Zusammenarbeit zwischen dem Reservistenverband und dem Arbeitskreis Sicherheitspolitik und Bundeswehr.

Weitgehende Einigkeit in den Auffassungen wurde für eine ganze Reihe von Themen festgestellt so zum Beispiel:

•Der Vorteil der Nähe zu den regionalen Organisationen und damit das Ansehen der Bundeswehr in der Gesellschaft muss nach Möglichkeit in die neuen Strukturen übertragen werden.

• Die Akzeptanz der Reservistentätigkeit in der Gesellschaft soll durch echte Führung und weniger Verwaltung gefördert werden.

•Die Entscheidung über das Fortbestehen der Wehrpflicht bis zum Ende der Un-tersuchungen nicht durch vorgezogene Strukturmaßnahmen zu beeinflussen.

•Das Attraktivitätsprogramm für den Dienst in den Streitkräften ist um einen An-teil für die Reservisten zu ergänzen.

•Der Anteil der Wehrübungsplätze wie auch die Höhe der Unterhaltssicherungs-sätze ist in die Überlegungen zu neuen Strukturen einzubeziehen.

Hinsichtlich der Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen dem Reservistenverband und dem Arbeitskreis Sicherheitspolitik und Bundeswehr wurde vereinbart, die gemeinsamen Sitzungen weiterhin fortzuführen, denn Austausch von Referenten bei Veranstaltungen zu verstärken und die thematische Zusammenarbeit in Fragen der Sicherheitspolitik wie der Bundeswehr durch einbeziehen eines Vertreters des Reservistenverbandes in die aktuelle Arbeit des Arbeitskreises zu verbessern.