Engagierte Reden und tolle Stimmung beim Familienfest der NRWSPD in Mülheim

Tolle Stimmung beim Familienfest der NRWSPD in Mülheim: Rund 1000 Besucherinnen und Besucher waren auf das Gartenschau-Gelände gekommen, um die NRWSPD und ihre Spitzenkandidatin Hannelore Kraft auf der Zielgeraden des Wahlkampfes zu unterstützen. Neben der Spitzenkandidatin Hannelore Kraft waren auch Sigmar Gabriel, Vorsitzender der SPD, und Frank-Walter Steinmeier, SPD-Fraktionsvorsitzender, nach Mülheim gekommen. Neben den engagierten Reden sorgten die Kölner Kultband Brings und weitere Musik-Acts für ausgelassene Stimmung.

Hannelore Kraft läutete mit einer kämpferischen Rede die letzten Stunden bis zur Landtagswahl ein. Sie bedankte sich ausdrücklich bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern in ihrer Heimatstadt Mülheim an der Ruhr und in ganz Nordrhein-Westfalen: „Hier ist der Ort, an dem ich nochmal Kraft tanke.“ Für den Wahlausgang am Sonntag zeigte sie sich sehr zuversichtlich: „Wir werden es ihnen zeigen. Wir werden hier gewinnen in NRW!“ Jetzt heiße es, in den letzten Stunden vor der Wahl noch einmal richtig Gas zu geben.

Kraft unterstrich in ihrer Rede die Forderungen der NRWSPD nach guter Arbeit: „Wir wollen, dass Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wieder zu ihrem Recht kommen.“ Der Arbeitsmarkt müsse endlich wieder sozialer und gerechter werden. „Menschen sollen wieder von ihrer Hände Arbeit leben können“, so Kraft. „Wir werden verhindern, dass Leih- und Zeitarbeit zum Lohndumping eingesetzt werden!“

Anders als die schwarz-gelbe Landesregierung werde die NRWSPD die Kommunen nicht im Stich lassen, so die Landesvorsitzende weiter. „Mit unserem Stärkungspakt Stadtfinanzen werden wir dafür sorgen, dass unsere Städte und Gemeinden endlich wieder Luft zum Atmen haben.“ Die NRWSPD stehe für eine Gesellschaft, in der es endlich wieder sozial und gerecht zugehe. „Ich möchte eine Gesellschaft, in der wieder das WIR im Mittelpunkt steht.“

Vehement verdeutlichte Hannelore Kraft, sie werde die schwarz-gelben Steuersenkungs-Pläne und die unsoziale Kopfpauschale im Bundesrat verhindern. „Wir werden zusehen, dass das nicht verwirklicht wird“, sagte sie.

Mit Blick auf die Bildungspolitik forderte Hannelore Kraft, jungen Menschen bessere Perspektiven zu schaffen: „Wir brauchen mehr Geld für die Bildung, damit mehr junge Menschen Bildungsabschlüsse machen, damit Bildung nicht mehr vom Geldbeutel der Eltern abhängt. Wir brauchen ein gebührenfreies Bildungssystem von der Kita bis zur Hochschule.“ Deshalb sei die NRWSPD auch nicht die Steuersenkungspartei. „Wir werden besser statt billiger!“ versprach sie. Die Landesvorsitzende machte deutlich: „Wir werden kein Kind mehr zurücklassen.“

Der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, hatte zuvor mit Nachdruck dazu aufgerufen, am Sonntag Hannelore Kraft und die SPD zu wählen. Auf diese Weise könne endlich eine Politik der sozialen Ungerechtigkeit im Bund blockiert werden: „Ganz Deutschland wartet darauf, und Millionen drücken Euch die Daumen!“ In Hinblick auf die von CDU und FDP beschlossene Kopfpauschale sagte er: „Das Signal von Sonntag muss sein: So nicht, ihr Schwarz-Gelben da im Bund!“

Auch Sigmar Gabriel machte sich mit einer engagierten Rede für Hannelore Kraft stark. „Es geht in NRW darum, dass der Stil der Landespolitik endlich wieder ein anderer wird“, sagte der SPD-Parteivorsitzende. Er sprach sich dafür aus, der unsozialen schwarz-gelben Politik der Landesregierung einen Riegel vorzuschieben: „Rüttgers macht sich das Land zur Beute. Er versucht, Nordrhein-Westfalen zur Bananenrepublik verkommen zu lassen.“ Gabriel stellte die Bedeutung Nordrhein-Westfalens für Deutschland heraus: „Nordrhein-Westfalen ist nicht irgendein Bundesland, sondern es ist für Deutschland von riesiger Bedeutung, es ist das wirtschaftliche Herz Deutschlands.“

Der Betriebsratsvorsitzende von Thyssen-Krupp Thomas Schlenz sprach Hannelore Kraft stellvertretend für tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer seine Unterstützung aus. Er überreichte der SPD-Spitzenkandidatin eine Unterschriftenliste, die von fast 1.000 Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern unterschrieben wurde.

Insgesamt wurde in Mülheim deutlich: Die NRWSPD geht hoch motiviert und zuversichtlich in den Wahlkampf-Endspurt.