Michael Groschek: Hella bringt Licht ins Dunkel der neuen CDU-Spendenaffäre

Michael Groschek
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Mit der Firma Hella hat ein erstes von über einhundert CDU-Spendenunternehmen die Flucht nach vorn angetreten.
Eine 10.000 Euro-Spende an die CDU-Tarnorganisation „Bürger für den Wechsel“ wurden auf Anraten des heutigen CDU-Leiters der NRW-Landesvertretung beim Bund, Tim Arnold, illegal als Betriebsausgabe deklariert.

Als politisch verantwortlicher Chef der Landespartei muss Jürgen Rüttgers endlich selbst Licht ins Dunkel dieser neuerlichen Affäre bringen.

Wie vielen Spendenunternehmen hat die CDU über ihren Strohmann Arnold noch zur illegalen Buchung geraten? Wie viele Unternehmen waren gezwungen wie bei Hella nachträgliche Korrekturbuchungen vorzunehmen? Wie viel Spendengeld ist insgesamt über die Tarnorganisation geflossen? Fragen über Fragen, die Jürgen Rüttgers nicht mit seinem üblichen „Ich weiß von nichts“ beantworten kann.

Wann reagiert endlich Parteifreund Norbert Lammert als zuständiger Bundestagspräsident? Und schließlich: Warum beauftragt die CDU nicht endlich ehrliche Prüfer mit der Aufarbeitung ihrer Skandale?
Vorliegende Gefälligkeitsgutachten helfen jedenfalls nicht, Licht ins Affärendunkel zu bringen.

Die politische Verantwortung für diese Vorgänge trägt der Landesvorsitzende der CDU, Jürgen Rüttgers.