Hannelore Kraft: Keine betriebsbedingten Kündigungen bei Opel in Bochum

Hannelore Kraft, Vorsitzende der NRWSPD

Zu den Gesprächen von Opel-Chef Nick Reilly mit der NRW-Landesregierung erklärt Hannelore Kraft, Landesvorsitzende der NRWSPD:

"Die Beschäftigten bei Opel und ihre Familien haben Anspruch darauf, dass nun schnell eine klare Perspektive für Opel geschaffen wird. Das ist längst überfällig. Laut Opel-Chef Nick Reilly sind nur noch wenige offene Fragen mit dem Bund und den Ländern zu klären. Das Schicksal von Opel darf nicht zum Wahlkampfthema gemacht werden.

Bundeswirtschaftsminister Brüderle muss jetzt klar Position beziehen statt Entscheidungen zu verschieben und zu taktieren. Ansonsten wäre für alle erkennbar, dass er auf dem Rücken der Opelaner und ihrer Familien ein unverantwortliches politisches Spiel betreibt.

Wir werden den NRW-Ministerpräsident bei einer guten Lösung für Opel Bochum unterstützen. Für die SPD bleibt klar: Keine betriebsbedingten Kündigungen und eine Standortgarantie für Bochum. GM muss die Opel-Betriebsräte eng in die Umstrukturierungspläne einbinden. Mit großer Sorge betrachten wir, dass es noch keine Zusage für eine zweite Produktionslinie für Opel in Bochum und damit eine langfristige Perspektive gibt."