Michael Groschek: Hendrik Wüst muss büßen statt beichten

Michael Groschek
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Zur heutigen Pressekonferenz der CDU-NRW erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

„In seiner ‚Gehaltsaffäre‘ mimt Hendrik Wüst wieder einmal den Reumütigen, ohne Konsequenzen aus seinem Fehlverhalten zu ziehen. Statt erneut zu beichten, muss Hendrik Wüst endlich Buße tun. Sein Rücktritt wäre die einzig angemessene Reaktion darauf, dass er das Land Nordrhein-Westfalen um über 6.000 Euro betrogen hat.

Da es Hendrik Wüst anscheinend an Einsicht fehlt, liegt es nun an Ministerpräsident Jürgen Rüttgers, seinen Generalsekretär zu entlassen. Es ist ein Skandal, dass jemand, der als schwarzer Sheriff stets den moralischen Zeigefinger ganz hoch erhoben hielt, unter diesen Umständen im Amt bleiben kann. Jürgen Rüttgers fehlt es anscheinend an Führungskraft und Durchsetzungswillen, um sich von seinem General zu trennen.“