Michael Groschek: Hendrik Wüst muss sich entschuldigen

Michael Groschek
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD, erklärt:

„Laut Medienberichten zieht der Generalsekretär der NRW-CDU, Hendrik Wüst, personelle Konsequenzen aus der sogenannten „Bespitzelungsaffäre“. Mehrere Mitarbeiter aus der Düsseldorfer CDU-Parteizentrale müssen nach einem Bericht der Rheinischen Post ihren Hut nehmen. Sie werden anscheinend dafür verantwortlich gemacht, interne E-Mails, die belegen, dass auch die Staatskanzlei in die Video-Überwachung von Hannelore Kraft involviert war, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht zu haben.

Das ist ein eindeutiges Schuldeingeständnis. Noch Ende September hatten Helmut Stahl und Hendrik Wüst der SPD unterstellt, an der Weitergabe der internen Mails beteiligt zu sein und sich selber als „Opfer dieser kriminellen Machenschaften“ dargestellt. Die Entlassung der CDU-Mitarbeiter bestätigt: Die SPD hatte mit der Weitergabe der E-Mails nichts zu tun. Wir fordern Hendrik Wüst auf, sich für seine dreisten Unterstellungen zu entschuldigen.“