Jürgen Rüttgers verabschiedet sich vom Ziel der Vollbeschäftigung

Michael Groschek
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Zur Aussage von Jürgen Rüttgers, „Vollbeschäftigung sei unrealistisch“, erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Der stellvertretende CDU-Vorsitzende Jürgen Rüttgers hat am Wochenende das Wahlkampfschweigen der Union gebrochen und bemerkenswert aufhorchen lassen. Vollbeschäftigung sei unrealistisch, so Jürgen Rüttgers. Dies ist als Ministerpräsident des Industriestandortes und der stärksten Exportregion NRW ein Armutszeugnis. Die NRWSPD erwartet von der Landesregierung ein klares Bekenntnis zur Vollbeschäftigung. Arbeit statt Arbeitslosigkeit zu finanzieren, muss Grundüberzeugung in unserem Land bleiben. Diesem Ziel folgt der Deutschland-Plan unseres Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier. Er beschreibt realistische Schritte auf dem Weg zur Vollbeschäftigung. Dieses Ziel aufzugeben ist beschäftigungspolitischer Verrat an den Arbeitslosen. Im Bundestagswahlkampf steht beschäftigungspolitische Kompetenz gegen klammheimliches Abtauchen. Wo bleibt eigentlich ein klärendes Wort der Kanzlerin oder ein längst überfälliges eigenes Konzept zur Beschäftigungspolitik?