Michael Groschek: Laumann ist sich selber peinlich

Michael Groschek
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Zu den Interviewäußerungen von Karl-Josef Laumannn über die FDP erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

„Privat vor Staat“ lautet das von Jürgen Rüttgers ausgegebene Credo der CDU/FDP-Regierung in Nordrhein-Westfalen. Und so steht das Regierungshandeln von CDU und FDP für Abbau von Arbeitnehmerrechten, Privatisierungen, höhere Belastung der Kommunen und eine Bildungspolitik von vorgestern.
Die Regierung in NRW sei eine Blaupause für den Bund, wurden die Vertreter beider Parteien nicht müde zu betonen.

Jetzt plötzlich beklagt sich Arbeits- und Sozialminister Karl-Josef Laumann über die Stärke der FDP und spricht davon, er sei „kein Freund einer neoliberalen Politik“.

Offensichtlich ist Laumann das von ihm mitzuverantwortende Regierungshandeln selber peinlich. Wenn er seine eigenen Worte ernst nähme, müsste er sofort das Kabinett Rüttgers verlassen. So aber bleiben hohle Worte und ein unglaubwürdiger CDU-Politiker mehr.