Michael Groschek/Joachim Schaprian: Gründung des Soldaten-Netzwerkes ist durchschaubares Wahlkampfmanöver der CDU

Zur Gründung des „Netzwerk Soldaten“ durch die CDU-NRW:

„Mit der Gründung des ‚Netzwerk Soldaten‘ verfolgt die CDU-NRW nur ein Ziel: kurzfristigen Stimmenfang für die Kommunal- und Bundestagswahl“, erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD. „In der NRWSPD haben Soldatinnen und Soldaten seit mehr als 40 Jahren eine echte Vernetzung, denn solange gibt es den ‚Arbeitskreis Sicherheitspolitik und Bundeswehr‘ (früher Arbeitskreis Bundeswehr)“, so Groschek weiter. Hier gehe es nicht darum, Soldatinnen und Soldaten kurzfristig ihre Stimme abzuringen, sondern um einen regelmäßigen Austausch. „Wir wollen nachhaltig von den Erfahrungen der Menschen aus dem Bereich Sicherheitspolitik profitieren“, erklärt der Generalsekretär.

Im Gegensatz zum „Netzwerk Soldaten“ der CDU sei der Arbeitskreis der NRWSPD nicht einseitig auf Soldaten ausgerichtet, erklärt Joachim Schaprian, Vorsitzender des Arbeitskreises Sicherheitspolitik und Bundeswehr. „Als Konsequenz aus dem veränderten Sicherheitsbegriff, nicht zuletzt im Zuge der gestiegenen Bedrohung durch Terrorismus, hat die NRWSPD in den letzten Jahren u.a. auch die Bundespolizei und Organisationen des Katastrophenschutzes zum Arbeitskreis dazu genommen“, so Schaprian weiter.
Der Arbeitskreis bietet allen in den Streitkräften und der Bundeswehrverwaltung tätigen Soldaten, Beamten und Arbeitnehmern, Reservisten, aber auch den in Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben tätigen Bürgern sowie allen interessierten Bürgern die Möglichkeit, sich über außen- und sicherheitspolitische Themen zu informieren. Im Zentrum des Interesses stehen eine umfassende Sicherheitspolitik, Fragen der Wehrstruktur und Rüstung sowie das breite Spektrum bundeswehrinterner Aufgabengebiete.

Weitere Informationen zum Arbeitskreis finden Sie im Internet unter: