Michael Groschek zu Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken

Michael Groschek
Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Zu den Forderungen des CDU-Spitzenkandidaten für die Europawahl, Elmar Brok, nach Verlängerung der AKW-Laufzeiten, erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Mit der CDU zurück in die Vergangenheit

Das klare Bekenntnis der CDU zur Atomkraft belegt einmal mehr, dass Jürgen Rüttgers und Elmar Brok den Rezepten von Gestern anhängen. Ihnen fällt auf die wirklich drängende globale Frage des Klimaschutzes nicht mehr ein, als sich für die Verlängerung der Laufzeiten der Atomkraftwerke auszusprechen. Das ist erschreckend konzeptions- und verantwortungslos.

NRW war mit guten Gründen Vorreiter beim Atomausstieg. Atomkraft hat sich als nicht beherrschbar erwiesen und birgt ungelöste Entsorgungsprobleme. Alle Experten sind sich darüber einig, dass es jetzt vor allem auf mehr Energieeffizienz und den dringenden Ausbau der erneuerbaren Energien ankommt. Zurück in die Vergangenheit: Das ist die Devise der Union in der Energiepolitik.

Die Bürgerinnen und Bürger in NRW haben am 7. Juni die Wahl: Wer für den Atomausstieg ist, wählt bei der Europawahl SPD und erteilt damit den Atomplänen der CDU eine klare Absage.