Michael Groschek: Hertie fällt Heuschrecke zum Opfer

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Zum Aus von Hertie erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

„Das Aus von Hertie zeigt erneut die fatalen Konsequenzen, die eine Konzernübernahme durch eine Heuschrecke mit sich bringt. Nicht das Wohl der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stand hier im Mittelpunkt, sondern die Profitgier des englischen Investors Dawnay Day. Die Zeche zahlen die etwa 3.000 Beschäftigten, die jetzt auf der Straße stehen.

Es ist mehr als bedauerlich, dass die Deutsche Bank sich auf die Seite der Heuschrecke schlägt, anstatt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzustehen. Vor dem Hintergrund der 25 Prozent-Rendite-Pläne von Josef Ackermann war das allerdings nicht anders zu erwarten.“