Michael Groschek zum CDU-Landesparteitag: Jürgen Rüttgers, der ungeliebter Vorsitzender und Ministerpräsident ohne eigenes Profil

Zum CDU-Landesparteitag erklärt der Generalsekretär der NRWSPD, Michael Groschek:

Blass und uninspiriert präsentierte sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers auf dem Landesparteitag der CDU. Seine müde Rede konnte die Delegierten kaum begeistern. Zu sehr war Rüttgers bemüht, die inhaltliche Orientierungslosigkeit und den parteiinternen Streit der CDU mit altväterlicher Rhetorik zuzukleistern.
So vermied er klare inhaltliche Festlegungen und gefiel sich eher in einem schwammigen Sowohl als Auch.

Anders als das von Rüttgers viel zitierte Vorbild Ludwig Erhard, tut Rüttgers nicht das, was er sagt. Während er auf dem Parteitag versuchte, sich als Retter der sozialen Marktwirtschaft zu präsentieren, regiert er In NRW rücksichtslos nach der Ideologie "Privat vor Staat".

Erneut zog es ein Teil der Delegierten vor, an der Wahl des Landesvorsitzenden erst gar nicht teilzunehmen. Bereits 2007 hatten zahlreiche Delegierte die Wahl von Rüttgers boykottiert.

So bleibt Jürgen Rüttgers auch nach diesem Parteitag der ungeliebte Vorsitzende und Ministerpräsident ohne eigenes Profil.