Jutta Haug: „Gemeinsames Handeln gegen die Wirtschaftskrise“

Jutta Haug, MdEP

Europäisches Parlament beschließt höhere Geschwindigkeit für Europäischen Sozialfonds

Das Europäische Parlament hat sich heute mit überwältigender Mehrheit für eine Reform der Europäischen Sozialfondsverordnung (ESF) ausgesprochen. Dass die Mittelvergabe künftig wesentlich einfacher und schneller erfolgen kann, ist für JUTTA HAUG, SPD-Europaabgeordnete, ein großer Erfolg.

"Immer mehr Menschen sind bereits jetzt Opfer der arbeitsmarkt-politischen Folgen der internationalen Finanzkrise. Gemeinsames und schnelles Handeln ist dringender denn je. Die heutige Abstimmung beweist einmal mehr, dass die Europäische Union sich als eine Solidargemeinschaft versteht und mit allen Kräften rasch und entschieden helfen will."

JUTTA HAUG zeigte sich erleichtert, dass eine drastische Vereinfachung der Antragsverfahren sowie ein zügiger Mittelabfluss möglich sein wird, da die Verordnung umgehend in Kraft tritt. Danach könnten künftig zum Beispiel erstmals Pauschalbeträge von bis zu 50.000 Euro für ESF-Projekte abgerufen werden, vorausgesetzt, die Kalkulationen seien "fair, ausgewogen und überprüfbar." Monatelange Antragsverfahren und schwierige Abrechnungsmodalitäten gehören nun der Vergangenheit an. so die Sozialdemokratin.

"Durch diese Vereinfachungen können wir den Menschen, die vom Verlust ihres Arbeitsplatzes bedroht sind oder diesen gar schon verloren haben, sehr viel zeitnaher Qualifizierungsmaßnahmen anbieten. Dies erhöht ihre Chancen für eine neue berufliche Perspektive."

Hintergrund:
Der Europäische Sozialfonds qualifiziert allein in Deutschland in der laufenden Förderperiode von 2007 bis 2013 mit über neun Milliarden Euro zigtausend Menschen durch Aus- und Weiterbildung bzw. Umschulung für den Arbeitsmarkt. Unterstützt werden auch Existenzgründungen oder transnationale Maßnahmen, wie der Erwerb praktischer Berufserfahrung im EU-Ausland.

Für weitere Informationen: Büro Jutta Haug Brüssel, Tel.:+32 228 37595