Michael Groschek: Philipp Mißfelder ist politischer Wiederholungstäter

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Zu der Äußerung von Philipp Mißfelder (CDU), die Erhöhung von Hartz IV sei ein „Anschub für die Tabak- und Spirituosenindustrie“ gewesen, erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

„Philipp Mißfelder macht seinem Ruf als asozialem Schnösel wieder einmal alle Ehre. Und erneut zeigt sich: Die CDU in NRW ist weder christlich noch sozial. Während CDU-Minister Laumann in der Vergangenheit arbeitslose Jugendliche als Trunkenbolde diffamiert hat, ist Philipp Mißfelder auf kranke Rentnerinnen und Rentner losgegangen. Ihnen wollte er das Recht auf künstliche Gelenke, die Lebensqualität sichern, verweigern.

Die Äußerungen von Mißfelder sind eine vollkommen missglückte Bewerbungsrede für die Nachfolge von Rücktrittsminister Oliver Wittke- für welche Position auch immer. Angela Merkel und Jürgen Rüttgers sollten sich fragen lassen, ob jemand wie Mißfelder im engsten Führungskreis der CDU weiter tragbar ist.“