Bernhard RAPKAY: „Euro muss stärker in den Dienst eines sozialen Europas gestellt werden“

Bernhard Rapkay
Bernhard Rapkay

Knapp 320 Millionen Europäer vertrauen heute dem Euro. Für Bernhard RAPKAY, Vorsitzender der SPD-Abgeordneten im Europäischen Parlament, ist es daher angemessen, das zehnjährige Jubiläum seit Einführung der europäischen Währung gebührend zu begehen.

"10 Jahre Euro ist eine große Erfolgsgeschichte. Es ist richtig gewesen, dass wir entgegen allen Widerständen standhaft blieben und den Euro durchgesetzt haben", kommentierte RAPKAY die heutige feierliche Sitzung im Europäischen Parlament. "Wir waren überzeugt davon, dass dieser Schritt richtig und notwendig war. Gerade in den vergangenen Monaten und Wochen hat sich der Euro als Schutzschild gegen die Turbulenzen auf den Finanzmärkten erwiesen und uns die Richtigkeit dieses Schrittes noch mal deutlich vor Augen geführt."

Gleichzeitig wies der SPD-Europaparlamentarier aber daraufhin, dass noch nicht alle Potenziale der gemeinsamen Währung ausgeschöpft worden sind. "Die Entfaltungsmöglichkeiten des Euros könnten noch größer werden, wenn wir ihn in Zukunft stärker in den Dienst eines sozialen Europas stellen." Dafür forderte RAPKAY unter anderem eine bessere Koordinierung der Wirtschafts- und Finanzpolitik im Euroraum.

"Erst so können wir den vollen Nutzen der einheitlichen Währung ernten, indem soziale Unterschiede abgebaut und langfristig ein robustes Wachstum geschaffen wird", so Bernhard RAPKAY abschließend.

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