Thomas Eiskirch: Lammert geht, die Besatzung meutert

Thomas Eiskirch, Mitglied des Sprecherkreises der RuhrSPD

Zur Nominierung von Oliver Wittke zum Vorsitzenden der CDU im Ruhrgebiet erklärt Thomas Eiskirch, Mitglied des Sprecherkreises der RuhrSPD:

„Die Nominierung von Oliver Wittke bedeutet für das Ruhrgebiet nichts Gutes. Wittke hat bisher in allen seinen Ämtern kläglich versagt. Als Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen wurde er abgewählt, da er Stadt und Region ständig schlecht geredet hat und seinen vollmundigen Ankündigungen nie Taten gefolgt sind. Auch als NRW-Bau- und Verkehrsminister hat er dem Ruhrgebiet lediglich Versprechungen gemacht, die er bisher alle nicht halten konnte.

Dies haben wohl auch Teile der CDU erkannt. Obwohl Norbert Lammert ihn selbst als Nachfolger vorgeschlagen hat, droht nun eine Kampfabstimmung mit Christoph Konrad. Die Grabenkämpfe um die Nominierung des Vorsitzenden demonstrieren den chaotischen Zustand der CDU im Ruhrgebiet.“