Michael Groschek: CDU-Bildungskonzept steht für Abstieg statt Aufstieg

Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD

Zur Kritik von Jürgen Rüttgers am Bildungskonzept der SPD erklärt Michael Groschek, Generalsekretär der NRWSPD:

„Mit seiner Kritik versucht Jürgen Rüttgers vom eigenen Versagen in der Bildungspolitik abzulenken. Statt die Durchlässigkeit im Schulsystem zu erhöhen, sind die Bildungsgänge enger geworden: Es gibt jedes Schuljahr 60.000 Sitzenbleiber in NRW, auf neun Absteiger kommt lediglich ein Aufsteiger. Im vergangenen Schuljahr schafften nur 714 von insgesamt 233.680 Hauptschülern den Sprung auf die Realschule – 14 Prozent weniger als im Jahr zuvor. Das ist ein Armutszeugnis für die schwarz-gelbe Regierungskoalition. Ihr Bildungsprogramm steht für Abstieg statt Aufstieg.

Auch mit ihrem sturen Festhalten an der frühen Aufteilung auf die einzelnen Schulformen sind Jürgen Rüttgers und Ministerin Sommer auf dem falschen Dampfer. Eine Emnid-Umfrage zeigt, dass sich die Mehrheit der Befragten bereits heute für ein längeres gemeinsames Lernen ausspricht.
Die Menschen haben verstanden, dass die CDU-Bildungspolitik in die Sackgasse führt.“