Der Vorsitzende der Region Westliches Westfalen, Norbert Römer, gratuliert Hans Ettrich zum 50. Parteijubiläum am 16.08.2007

Vor 75 Jahre konnte noch niemand ahnen, dass wir heute sagen werden: Danke und Herzlichen Glückwunsch an einen Mann, der in seinem Leben viel getan hat für andere und der sich mit Recht „Ehrenbürger“ und „Ehrenvorsitzender“ nennen darf.
Mit Hans Ettrich ehren wir einen der wichtigsten Sozialdemokraten in der Emscher-Lippe Region.

Hans Ettrich ist immer fest in seiner Stadt Castrop-Rauxel verwurzelt gewesen.
Hier hat er über viele Jahre engagiert und erfolgreich gewirkt, zunächst als Gewerkschafter und Sozialdemokrat, als Mitglied der Arbeiter-Wohlfahrt und schließlich als „1.Bürger seiner Stadt“, als Bürgermeister.
Auch in der SPD hat Hans Ettrich Verantwortung übernommen: im Ortsverein, im Stadtverband und Unterbezirk und natürlich auch im Bezirk Westliches Westfalen.
Hier hat der „Löwe von Castrop-Rauxel“ in manchen Sitzungen energisch und unnachgiebig für die Interessen und Ideen „seiner“ Castrop-Rauxeler oder seines Unterbezirkes gekämpft.

Regional verwurzelt sein und überregional denken, so lässt sich Hans Ettrichs politisches Engagement gut zusammenfassen. Der Strukturwandel zwang auch in Castrop-Rauxel die Menschen nach neuen Wegen und Lösungen zu suchen. Hans Ettrich ist das immer hervorragend gelungen. Wie Strukturwandel vor Ort gelingen kann, zeigt exemplarisch das Erin-Gelände. Hier gestaltete er erfolgreich den Wandel vom Bergwerk über die leer stehende Industrieruine zum Dienstleistungs- und Qualifizierungszentrum.

Schon als Bürgermeister und später auch als Landrat des Kreises Recklinghausen hat Hans Ettrich schnell verstanden, dass das „Kirchturmsdenken“ vieler Kommunen nicht weiter hilft. „Zusammenarbeit“, hieß der Weg. Und so trägt die erste regionale strukturpolitische Zusammenarbeit in Nordrhein-Westfalen, die Emscher-Lippe-Region, die Handschrift von Hans Ettrich.

Zähigkeit, Temperament und Leidenschaft zeichnen Hans Ettrich aus, gepaart mit Neugier auf Neues – und dabei ist Hans Ettrich bis heute eins geblieben, was selten geworden ist: Bescheiden.