Präsidium NRWSPD: NRWSPD erwartet von Telekom Verhandlungen statt Verkaufsdrohungen

Zum Streik bei der Telekom hat das Präsidium der NRWSPD am gestrigen Abend den folgenden Beschluss einstimmig gefasst:

Die mehr als 50.000 Beschäftigten der Deutschen Telekom, die von der Ausgliederung potentiell betroffen sind, haben ein Recht auf einen fairen Interessenausgleich.
Die NRWSPD erwartet vom Vorstand der Deutschen Telekom Verhandlungen auf gleicher Augenhöhe mit den Beschäftigten. Streikbrecher mit Geldprämien zu kaufen und mit dem bedingungslosen Verkauf von Unternehmensteilen zu drohen, widerspricht grundsätzlich dem Prinzip der Sozialpartnerschaft.
Das Unternehmen muss sich auf dem Verhandlungswege mit ver.di als der gewerkschaftlichen Interessenvertretung ihrer Beschäftigten verständigen.