Die Gemeinschaftsschule: Länger gemeinsam lernen, bessere individuelle Förderung und wohnortnah

Die Gemeinschaftsschule: Variante 1
Die Gemeinschaftsschule: Variante 2
Die Gemeinschaftsschule: Variante 3

Die Gemeinschaftsschule ist eine Ganztagsschule: Unterricht, Zeit für Hausaufgaben, Kreativ-Angebote, Sport und Entspannung werden über den Tag verteilt. Sie arbeitet mit unterschiedlichen Professionen (Sozialarbeiter, Psychologen, Honorarkräfte etc.) und vernetzt sich mit ihrem außerschulischen Umfeld.
Die Gemeinschaftsschule wird jedes einzelne Kind fördern, ohne andere zu vernachlässigen. Sie rückt die individuelle Förderung in den Mittelpunkt und lässt kein Kind zurück.
Die Gemeinschaftsschule steht für eine neue Lernkultur, für guten Unterricht. „Kinder“ statt„Fächer“ unterrichten rückt in den Mittelpunkt. Die Gemeinschaftsschule setzt auf eine neue Organisation und Gestaltung des Unterrichts,differenzierte Lernangebote sowie die Anwendung neuer Lehr- und Lernformen.
Die Gemeinschaftsschule ist eine selbstständige Schule. Sie trägt mehr Verantwortung und hat gleichzeitig mehr Freiheiten. Sie entscheidet zum Beispiel eigenverantwortlich darüber, wie der Unterricht gestaltet wird, welche Förderangebote notwendig sind oder welches Personal wie eingesetzt wird.

So sieht die Gemeinschaftsschule der Zukunft aus:

  • Die Kinder besuchen nach der Grundschule die Gemeinschaftsschule bis zum Ende der 10. Klasse (Sekundarstufe I).
  • Der Unterricht findet in der Gemeinschaftsschule unter einem Dach und mit einem Lehrerkollegium statt.
  • In den Klassen 5 und 6 werden alle Kinder gemeinsam unterrichtet.
  • Ab Klasse 7 kann es eine „Binnendifferenzierung“ in Hauptschul-, Realschul- und Gymnasialklassen oder aber ein durchgängig integratives Modell geben!

    Die Gemeinschaftsschule mit ihren variablen Möglichkeiten soll flächendeckend und verbindlich eingeführt werden.
    Die Entscheidung über ihre Struktur nach der Klasse 6 fällen Städte, Gemeinden und Kreise. Das gewährleistet unter Einbeziehung der Schulen und der Eltern pragmatische orts- und stadtteilgenaue Lösungen und sichert so ein wohnortnahes Schulangebot.