Personalentwicklung mit PEP: Menschen finden, einbinden, qualifizieren

Die Herausforderung ist klar: Zur Kommunalwahl 2009 müssen mehr als 3000 neue Kandidatinnen und Kandidaten gefunden, qualifiziert und bekannt gemacht werden! Dieser Aufgabe stellt sich die NRWSPD mit dem Projekt PEP (PersonalEntwicklungsPlan).
Aktive Mitglieder sollen individuell gefördert werden, Führungspersonal herangebildet werden.
Bei einem Seminar in Lennestadt wurden jetzt ehrenamtliche PEP-Berater ausgebildet, die in den Unterbezirken, Stadtverbänden und Ortsvereinen bei der Personalentwicklung mithelfen sollen.
Einige Pilotprojekte laufen bereits, weitere sind geplant.

EX-STAATSSEKRETÄR MIT PEP
Interview mit Dr. Volker Schmidt, ehemaliger Staatssekretär im Landesministerium für Natur, Umwelt und Landesplanung in Kiel

Warum machst Du als Ruheständler bei PEP mit?

ANTWORT: Wir haben in Deutschland offensichtlich ein Gesellschaftsproblem, das nicht nur, aber auch aus einem Parteienproblem herrührt: Unsere Gesellschaft ist demokratiekritisch geworden und den Parteien wird immer weniger geglaubt, dass sie ausreichend gute Leute für Wahlen aufstellen und danach in politische Ämter schicken. Mit PEP versucht die NRWSPD hier gegenzusteuern; dieser neue Ansatz verdient Unterstützung.

Was ist Deine Aufgabe?

ANTWORT: Ich unterstütze SPD-Gliederungen in NRW beim Findungsprozess für geeignete Kandidatinnen und Kandidaten für die Kommunalwahl 2009.

Auf welche berufliche und politische Erfahrung kannst Du zurückgreifen?

ANTWORT: Ich war im öffentlichen Dienst alleine 24 Jahre leitend tätig, auf Bundesund Landesebene – vom Referatsleiter bis zum beamteten Staatssekretär – und dazwischen ein Jahrzehnt lang Bürgermeister. Da hat man regelmäßig mit Parlamenten bzw.seiner Ratsversammlung oder Fraktion zu tun. Die letzten 10 Jahre habe ich Regierungen und Stadtverwaltungen im Ausland, vorwiegend in Asien, beraten und Planungsprozesse moderiert.

DER JÜNGSTE PEPBERATER BENEDIKT GIGLIO IM INTERVIEW

Was hat Dich bewogen, bei PEP mitzumachen?

ANTWORT: Nun ja, ich denke, dass es allerhöchste Zeit ist für etwas mehr PEP(P) in der alten Tante SPD.Nur durch qualifizierte und motivierte Mitglieder lässt sich wirklich etwas bewegen!

Wie funktioniert PEP?

ANTWORT: Jede Gliederung hat die Möglichkeit sich an die NRWSPD zu wenden und einen PEP-Berater anzufordern. Nach diesem Kontakt erfolgt dann die Erarbeitung eines individuellen Arbeitskonzepts mit der jeweiligen Gliederung.Das Kernziel von PEP ist die Findung von Nachwuchs und seine Qualifizierung bis zu den Wahlen 2009.

Was könnte PEP denn für Vorteile für eine Gliederung bringen?

ANTWORT: Grob lässt sich dies sicherlich in den Schlagworten Mitgliederzuwachs, Erhöhung der Aktivenquote und Qualifizierung zusammenfassen.Ich würde mir wünschen, dass viel mehr Gliederungen dieses Angebot nutzen. Mit PEP werden nicht nur hervorragende Seminare gesichert, sondern vor allem auch eine kontinuierliche Begleitung des Prozesses, was bisher so in der NRWSPD einmalig ist!

Nähere Informationen zu PEP gibt es im Landesb üro bei Wolfgang Hellmich (0211/13622-211 oder ed.dpsnull@wrn.hcimlleh.gnagflow)